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Museumseröffnung
„Goldener Engel“ erzählt jetzt Geschichte

Prächtiger Eingang: Über sechs Stufen erreichen Besucher das neue Regionalmuseum in Baumholder.
Prächtiger Eingang: Über sechs Stufen erreichen Besucher das neue Regionalmuseum in Baumholder. FOTO: Melanie Mai
Baumholder. Nach fünfjähriger Bauzeit ist das neue Kulturzentrum mit Museum ab dem Wochenende für Besucher geöffnet. Von Melanie Mai

Das Kulturzentrum „Goldener Engel“ eröffnet offiziell am Freitag, 14. September, um 14 Uhr. Während an diesem Tag geladene Gäste das neue Baumholder Museum besichtigen können, ist an den beiden Folgetagen die Öffentlichkeit an der Reihe. Am 15. und 16. September können bei freiem Eintritt alle Besucher von 13 Uhr bis 18 Uhr das Gebäude, die Stadtbücherei und die Ausstellung besichtigen. Führungen in deutscher und englischer Sprache werden ab November angeboten.


Früher war der „Goldene Engel“ ein Hotel-Restaurant. Nachdem das Gebäude jahrelang ungenutzt war, hat die Stadt Baumholder es 2007 erworben, um es vor einem Verfall zu retten. Der Stadtrat entschloss sich, in dem umzubauenden Gebäude ein Regionalmuseum, einen Raum für kleinere Veranstaltungen und die städtische Bücherei unterzubringen. Das Museum wird als Schwerpunkt die Entwicklung des Truppenübungsplatzes und den Einfluss der Amerikaner auf die Stadt zeigen. Im Jahr 2009 schrieb die Stadt einen Architektenwettbewerb für die Neugestaltung des Hauses aus. Baubeginn war im August 2013. Die Kosten belaufen sich auf rund vier Millionen Euro.

Nur noch Schutt blieb übrig, als der einstige Gasthof „Goldener-Engel“ abgerissen wurde. Nach fünf Jahren Bauzeit wird jetzt das neue Kulturzentrum präsentiert.
Nur noch Schutt blieb übrig, als der einstige Gasthof „Goldener-Engel“ abgerissen wurde. Nach fünf Jahren Bauzeit wird jetzt das neue Kulturzentrum präsentiert. FOTO: Melanie Mai
Viel Glas und Beton: die moderne Hinteransicht des Kulturzentrums „Goldener Engel“ in Baumholder.
Viel Glas und Beton: die moderne Hinteransicht des Kulturzentrums „Goldener Engel“ in Baumholder. FOTO: Melanie Mai