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Mariengrotte feiert 75-jähriges Bestehen

Grügelborn. Die Grügelborner Mariengrotte an der Straße nach Reitscheid ist in diesem Jahr 75 Jahre alt. Das Jubiläum wird an diesem Sonntag, 17. Mai, 10.15 Uhr, mit einem Hochamt an der Grotte gefeiert. Zelebrant ist Pastor Hanno Schmitt. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Musikverein Harmonie Oberkirchen

Grügelborn. Die Grügelborner Mariengrotte an der Straße nach Reitscheid ist in diesem Jahr 75 Jahre alt. Das Jubiläum wird an diesem Sonntag, 17. Mai, 10.15 Uhr, mit einem Hochamt an der Grotte gefeiert. Zelebrant ist Pastor Hanno Schmitt. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Musikverein Harmonie Oberkirchen. Nach dem Gottesdienst, der bei schlechtem Wetter in der Pfarrkirche gefeiert wird, ist gemütliches Beisammensein an der Grotte, gegebenenfalls im Pfarrsaal.Weil Grügelborn damals noch keine Kirche besaß, entschlossen sich mehrere Bürger, eine Mariengrotte zu bauen, damit das Dorf wenigstens eine Gebetsstätte besitzt. 1934 war das Vorhaben verwirklicht. Aber schon drei Jahre später musste die Grotte versetzt und in die nahe Felswand eingebaut werden. Grund war der Ausbau der Straße nach Reitscheid. Das "St. Wendeler Volksblatt" schrieb am 14. Mai 1934 über die Einweihung der Grotte: "Die Weihe nahm Pfarrer Jakobi von Furschweiler vor. Einleitend dankte er allen, die zum Gelingen des schönen Werkes beigetragen haben und führte die Zuhörer im Geiste hin zu jenem wundertätigen Wallfahrtsort Lourdes, dessen schönste Frucht die Heiligsprechung der heiligen Bernadette gewesen ist. Anschließend lobte er den Opfergeist der Grügelborner. ( ) Die Feier wurde umrahmt durch wunderschöne Marienlieder des Cäcilienvereins Furschweiler sowie des Gesangvereins von Grügelborn und der Schule."Dieser Feier war am gleichen Tag der Segen für eine Marienkapelle auf der Eulenmühle vorausgegangen. Pastor Jakobi betonte in seiner Ansprache, "dass es ihn außerordentlich freue, hier in diesem stillen Tale ein solch erbauliches Gnadenkapellchen zu Ehren der Himmelskönigin vorzufinden." Das Kapellchen, das nun ebenfalls 75 Jahre alt geworden ist, wird heute von der Familie Werle liebevoll gepflegt. Von der Eulenmühle sind inzwischen nur noch Ruinen zu sehen. gtr