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| 21:10 Uhr

Kreuz auf dem Gipfel des Weiselberges bekommt den Segen

Oberkirchen. Auf dem Gipfel des 572 Meter hohen Weiselberges bei Oberkirchen steht seit dem vergangenen Herbst ein 4,20 Meter hohes Kreuz aus Edelstahl. Der rührige Jahrgang 1943 hat es anfertigen lassen und vor einigen Monaten dort selbst aufgestellt. Pastor Hanno Schmitt wird dem Kreuz am Sonntag, 17. Mai, 15 Uhr, den kirchlichen Segen erteilen

Oberkirchen. Auf dem Gipfel des 572 Meter hohen Weiselberges bei Oberkirchen steht seit dem vergangenen Herbst ein 4,20 Meter hohes Kreuz aus Edelstahl. Der rührige Jahrgang 1943 hat es anfertigen lassen und vor einigen Monaten dort selbst aufgestellt. Pastor Hanno Schmitt wird dem Kreuz am Sonntag, 17. Mai, 15 Uhr, den kirchlichen Segen erteilen.Geboren wurde die Idee mit dem Kreuz am Kirmesmontag des vergangenen Jahres. "Zwar kam sie damals in einer Bierlaune zustande, trotzdem ist sie Realität geworden", sagte Jahrgangssprecher Klaus Martin. Der Oberkircher Ortsvorsteher Karl-Josef Scheer gab dem Vorhaben grünes Licht und veranlasste, dass auf der höchsten Stelle des Berges durch die Gemeindearbeiter ein Betonsockel in den Boden eingelassen wurde. Alois Bier aus Freisen fertigte das Kreuz aus Edelstahl an. Das Material dafür wurde gestiftet. Kreuz auf dem TraktorIm Spätherbst vergangenen Jahres tuckerte der alte Traktor von Horst Scheer mit dem Kreuz den steilen Weg zur Weiselbergspitze hinauf. Das letzte Stück bis zum Gipfel wurde es von mehreren starken Männern des Jahrganges zu Fuß transportiert. Nach drei Stunden harter Arbeit war das Kreuz auf der Betonplatte verankert. Gemeinsam mit den Frauen sangen die Helfer das Lied "Großer Gott, wir loben dich".Nun hat der Weiselberg sein Kreuz. Es wird sicher nicht einsam dort stehen, denn hier führt der Premiumwanderweg vorbei. In unmittelbarer Nähe steht außerdem die Schutzhütte für die Wanderer. Schon vor 50 Jahren wollte der damalige Oberkircher Pastor Peter Haus an dieser Stelle eine Mariensäule aufstellen. "Der Grundstein war schon gelegt", erinnerte sich ein Jahrgangsangehöriger. "Damals ging eine Prozession dorthin, bei der jeder Gläubige symbolisch einen Stein bei sich trug." Aus finanziellen Gründen nahm die Pfarrgemeinde später jedoch Abstand von dem Vorhaben. Auch am kommenden Sonntag wird nun wieder eine Prozession zum Gipfel des Weiselberges ziehen. Sie beginnt um 14.30 Uhr am alten Sportplatz auf dem Hochrech. Nach der Segenshandlung durch Pastor Hanno Schmitt ist gemütliches Beisammensein im Zelt, das auf dem ehemaligen Sportplatz aufgestellt wird. gtr