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Hier laust uns weiterhin der Affe

Peter und sein Kumpel Moklie auf einem Dach.
Peter und sein Kumpel Moklie auf einem Dach.
Freisen. In Freisen ist der Affe los: Berberaffe Peter, der aus dem Wildpark ausgebrochen ist, streift weiterhin durch die Gegend. Um ihn wieder einzufangen, hat Tierpfleger Marvin Broszeit bereits Pläne geschmiedet. Christian Beckinger

Berberaffe Peter ist weiterhin auf freiem Fuß - oder besser gesagt auf freien Pfoten. Nach seiner spektakulären Flucht aus dem Wildpark Freisen (wir berichteten) genießt der Kleine offenbar seine Freiheit in vollen Zügen. In ganz Freisen und Umgebung hält er die Menschen auf Trab.

Man wolle versuchen, ihn in eine Garage zu locken, um ihn dort mit einem Kescher einzufangen, oder, wenn gar nicht anders möglich, mit einem Narkosepfeil zu betäuben, meint Marvin Broszeit, Tierpfleger im Wildpark. Doch anscheinend hat das schlaue Kerlchen momentan noch andere Pläne.

Broszeit vermutet, dass Peter die Orientierung verloren hat und den Weg zurück zum Park nicht mehr findet. Vielleicht gefällt ihm aber seine Erkundungstour auch so gut, dass er sich noch ein bisschen länger Zeit dafür nimmt. Zumindest wird sich der Ausreißer aus Hunger schon mal nicht auf den Weg nach Hause machen, denn Berberaffen sind Allesfresser und ernähren sich in freier Wildbahn hauptsächlich von Knospen und Gräsern.

Die Betreiber des Wildparks hoffen jedoch, dass sich der vierjährige Affe bald entschließt, wieder zu seinen Artgenossen zurückzukehren. Dort warten Kumpel Moklie - für den der Ausflug schon früher zu Ende war - und seine anderen Gefährten schon gespannt darauf, was Peter von der großen weiten Welt rund um Freisen zu berichten hat.



Die Terrasse wird nach Essbarem durchsucht. Fotos: Wildpark
Die Terrasse wird nach Essbarem durchsucht. Fotos: Wildpark
Einsamer Peter auf dem Feld.
Einsamer Peter auf dem Feld.