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Protest
Freisener erinnern Landesregierung an Versprechen

Freisener Eltern erinnern die Landesregierung an ihr Versprechen, die Beiträge zur Kindergartenbetreung abzusenken. Bisher sei in diese Richtung kaum etwas passiert.
Freisener Eltern erinnern die Landesregierung an ihr Versprechen, die Beiträge zur Kindergartenbetreung abzusenken. Bisher sei in diese Richtung kaum etwas passiert. FOTO: Matthias Bottelberger
Freisen. Mit einer gemeinsamen Aktion erinnerten Freie Wähler und Eltern die großen Parteien an gegebene Zusagen. Von red

() Trotz eisiger Temperaturen folgten viele Eltern mit ihren Kindern der Einladung und unterstützten die Erinnerungs-Kundgebung der Freie Wähler Gemeinschaft (FWG) Freisen. Etwa ein Jahr zuvor – vier Wochen vor der Landtagswahl – hätten sich die beiden großen Parteien, SPD und CDU, gegenseitig darin überboten, wer, wann und in welcher Höhe den gesetzlich festgelegte Zwangsbeitrag der Eltern zu den Kinderbetreuungskosten abbaut. Da im später geschlossenen Koalitionsvertrag der schwarz-roten Landesregierung nach Ansicht von Matthias Bottelberger von der FWG dazu nur schwammige und nicht greifbare Formulierungen stehen, hätten die Freien Wähler Freisen dies zum Anlass genommen, mit einer kleinen Kundgebung die Regierung in Saarbrücken an ihre Wahl-Versprechen zu erinnern.


Bei Glühwein und Kakao wurden viele Kerzen angezündet. Dabei lauschten die Anwesenden den Worten Daniel Müllers. Das FWG-Gemeinderatsmitglied erläuterte den Standpunkt der Freien Wähler in der Gemeinde Freisen und hob deren uneingeschränkte Unterstützung der Eltern und Familien hervor. Als Gastredner positionierte sich Uwe Kammer, Landesvorsitzender der Freie Wähler Vereinigung, in dieser Sache und unterstrich, wie wichtig das Thema in der kommunalen Arbeit vor Ort sei.

Ein weiterer Gast war Petra Berger-Kauffmann aus Monzingen, die anhand von Beispielen schilderte, wie das Nachbar-Bundesland Rheinland-Pfalz mit dem Thema umgeht.

„Die FWG Freisen wird die entsprechenden Ankündigungen der saarländichen GroKo zu diesem Thema genauestens beobachten und gegebenenfalls nochmals an die Versprechungen erinnern“, erklärte Bottländer abschließend.