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Kulturwochen
Farbtupfer mischen sich in die Welt der Musik

Jürgen Brill übernimmt mit seiner Band Brillant den künstlerischen Part der Eröffnugsfeier.
Jürgen Brill übernimmt mit seiner Band Brillant den künstlerischen Part der Eröffnugsfeier. FOTO: Manfred Leist
Zum 15. Mal veranstaltet die Musikschule des Landkreises  St. Wendel die Kulturwochen. Los geht es am Freitag, 9. März. Künstler spielen dann Konzerte, die sich an dem Motto FarbenSpiel orientieren.

Farben-Spiel – unter diesem Motto steht die 15. Ausgabe der Kulturwoche. Die Musikschule im Landkreis St. Wendel startet die Reihe am Freitag, 9. März. Bis Ende des Monats stehen dann 14 Veranstaltungen an vier Spielstätten an. Schüler und Lehrer der Musikschule präsentieren zusammen mit Gastmusikern ein anspruchsvolles Programm. Mit dabei sein werden Nachwuchskünstler sowie professionelle Ensembles. Sie zeigen die gesamte Stilvielfalt der europäischen Musik, mit der sich die Künstler übers ganze Jahr intensiv auseinandersetzen. Hier ein Programm-Überblick:


Freitag, 9. März, 19 Uhr: Landrat Udo Recktenwald eröffnet die Kulturwoche. Den künstlerischen Part übernimmt Jürgen Brill mit seiner Band Brillant. Außerdem werden  Kinder der Musikschule auf der Bühne stehen. Schüler des Cusanus-Gymnasiums haben sich unter Anleitung von Michael Uhl mit dem Thema Farbenspiel auseinandergesetzt. Sie stellen ihre Werke in der Musikschule aus.

Samstag, 10. März, 19 Uhr: Das Konzert Saitenreise vermittelt die Klangvielfalt von Harfe und vielerlei Gitarren. Olaf Prätzlich entführt mit Manuel Ponces in mediterrane Landschaften. Jennifer Stratmann und Eva Mörsdorf überraschen mit Neu- und Altbekanntem aus Rock und Pop sowie Musik von der Harfenistin Deborah Henson Conant. Zudem mit dabei sind: Frank Brücker (Improvisationen und Soundscapes) und Michael Marx (Balladen und Fingerstyle-Titel). Eintritt: acht/ fünf Euro.



Samstag, 10. März, 10.30 Uhr in Otzenhausen und Sonntag, 11. März, 10.30 Uhr in St. Wendel: Projektorchester der Musikschule zeigt „Karneval der Tiere“. Thomas Thiel hat die tierische Suite des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns neu arrangiert. Projektleiterinnen: Angelika Maringer, Irene Morales, Claudia Wälder-Jene. Veranstaltungsorte: Hunnenringhalle Otzenhausen und Aula Cusanus-Gymnasium. Eintritt: frei(willig).

Sonntag, 11. März, 18 Uhr: Ein Farbenspiel mit Stimme, Klarinette und Klavier. Das Trio Colorido präsentiert eine Auswahl originaler Kammermusikliteratur sowie eigene Bearbeitungen bekannter Opern-, Operetten-, Filmmusik- und Musicalmelodien. Miriam Möckl (Sopran), Gernot Wirbel (Klarinette), Peter Maurer (Klavier). Eintritt: acht/ fünf Euro.

Mittwoch und Donnerstag, 14. und 15. März, 18 Uhr: Peter Schindler thematisiert in dem Musical „Schock- 
Orange“ die menschliche Gier. Das Orchester setzt sich aus Schülern der Musikschule und des Cusanus-Gymnasiums zusammen. Die St. Wendeler Musical-Darstellerin Kristin Backes führt Regie und studiert die Choreographien ein. Die musikalische Leitung übernimmt Harald Bleimehl. Veranstaltungsort: Aula Cusanus-Gymnasium. Eintritt frei(willig).

Freitag, 16. März, 20 Uhr: Jazz-Konzert Farben-Spiel. Das Motto der Kulturwoche 2018 brachte den Pianisten Bernd Mathias auf die Idee, mit seinem befreundeten Musikerkollegen Andreas Puhl ein Programm für Hammond-Orgel und Klavier zu kreieren. Eintritt: acht/ fünf Euro.

Samstag, 17. März, 19 Uhr: Die Bigband, oft auch Jazz Orchestra genannt, nutzt die Farben-Vielfalt der verschiedenen Holz-, Blechblas-, Rhythmus- und Harmonie-Instrumente, dazu diverse Klangmanipulationen mit Dämpfern. Drei Bigband-Formationen demonstrieren die ganze stilistische und klangliche Bandbreite des großorchestralen Jazz: von Swing, Bebop, Jazzrock, Latin, Pop bis Moderne. Auf der Bühne stehen: die Bigband des Gymnasium Wendalinum (Leitung: Thomas Zimmermann) sowie die Bigbands Urknällchen und Urknall der Musikschule St. Wendel (Leitung: Ernst Urmetzer). Veranstaltungsort: Aula Gymnasium Wendalinum. Eintritt frei(willig).

Sonntag, 18. März, 17 Uhr: „Die Musik beruht auf der Harmonie zwischen Himmel und Erde, auf der Übereinstimmung des Trüben und Lichten.“ Angelika Maringer (Violine, Viola), Martina Veit (Gesang) und Ya-Wen Yang (Klavier) musizieren seit 2015 zusammen. Sie suchen in ihrem Spiel sowohl nach unterschiedlichen Klangfarben der instrumentalen Kombinationen, als auch nach Schattierungen der Emotionen. Eintritt: acht/ fünf Euro.

Donnerstag, 22. März, 7.45 Uhr: „Was ist Jazz?“ Schulkonzert“, zehner-Klassen des Cusanus-Gymnasiums. Jazzmusiker haben sich schon immer aktuelle Musik angeeignet und sie zu ihrem ureigenen persönlichen Jazz gemacht. Zum Beispiel mit Titeln aus Broadway Musicals, mit Rockmusik und mit Poptiteln. Doch der Jazz hielt auch Einzug in den heutigen Hiphop, Drum’n Bass und Soul. Dies demonstrieren die Musiker Bernd Mathias (Piano), Arnulf Ochs (Gitarre), Stefan Scheib (Bass), Kevin Naßhan (Schlagzeug).

Donnerstag, 22. März, 18 Uhr: Es musizieren Schüler der Gitarren- und Blockflötenklasse von Eva Mörsdorf. Hinzu kommt die Sängerin Louisa Damer. Zu hören gibt es eine Collage aus Rock, Pop und Barock in vielfarbigen kleinen und großen Besetzungen Eintritt frei(willig).

Freitag und Samstag, 23. und 24. März, jeweils 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr: Café Couleur: Das Tanzcaféorchester präsentiert an diesem Abend musikalische Farbenspiele vom späten 19. Jahrhundert bis zur Schlagerwelt der Gegenwart. Dazu gibt es erlesene Getränke und kleine Köstlichkeiten. Tanzcafé-Orchester: Elena Fröse, Birgitta Lauer-Müller, Claudia Studt-Schu, Peter Maurer, Gernot Wirbel. Gesang: Connie Maurer. Eintritt: 20 Euro, inklusive Speisen und Getränke. Für diese beiden Abende gibt es die Karten nur im Vorverkauf im Sekretariat der Musikschule.

Sonntag, 25. März, 17 Uhr: Charlotte und ihre Töne, ein musikalisches Märchen von Jürgen Brill. Auf der Bühne stehen Kinder und Jugendliche der Mini-Big-Band und TeenieTus der Musikschule. Veranstaltungsort: Aula Gymnasium Wendalinum. Eintritt frei(willig).

Stefan Scheib.
Stefan Scheib. FOTO: Pierre Metzinger
Kevin Naßhan.
Kevin Naßhan. FOTO: Kevin Naßhan
Bernd Mathias.
Bernd Mathias. FOTO: Katharina Mathias
Arnulf Ochs.
Arnulf Ochs. FOTO: Thorsten Schnitker