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Wochenkolumne
Fällt Weihnachten ins Wasser?

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Ich habe schon seit August alle Geschenke beisammen“, behauptet die Verkäuferin in der Metzgerei um die Ecke beim morgendlichen Schnack. „Doch, wirklich“, unterstreicht sie, nachdem ich vorsichtig Zweifel am Wahrheitsgehalt ihrer Aussage geäußert habe.

Dann verrät sie, was es für ihre Lieben gibt: Kuverts mit Geldscheinen. Okay, denke ich, vielleicht hat sie die wirklich schon im Sommer in einer Schublade verstaut. Ich habe noch nichts für meine Lieblingsmenschen – das hat Tradition. Nicht, dass ich mir noch keine Gedanken gemacht hätte. Im Gegenteil. Aber den Gang in die Geschäfte – ich möchte nicht im Internet bestellen, sondern realexistierende Händler vor Ort unterstützen – erledige ich gewöhnlich am Heiligen Morgen. Da ist erstaunlich entspannt shoppen, weil die meisten ihre Weihnachtseinkäufe dann längst erledigt haben (Aber nicht schon im August!). Doch in diesem Jahr wird das nix, weil der Heilige Abend auf einen Sonntag fällt. Was also tun? Droht nun Weihnachten im Hause Grim ins Wasser zu fallen? Fortsetzung folgt...


(tog)