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Erstes Projekt des Konjunkturprogramms

St. Wendel. Rund 1,2 Millionen Euro werden in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde in das Gemeindezentrum investiert

St. Wendel. Rund 1,2 Millionen Euro werden in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde in das Gemeindezentrum investiert. Bürgermeister Klaus Bouillon freute sich beim ersten Spatenstich mit Innenminister Klaus Meiser und Pastor Thomas Damke, dass die Stadt dank ihrer Finanzkraft die Ortsteile über das durchschnittliche Maß hinaus ausstatten zu können: "Wie hier in Bliesen haben wir aufgrund zahlreicher Investitionen in allen Stadtteilen ein sehr hohes Niveau der dörflichen Infrastruktur mit Mehrzweckhallen, Dorfgemeinschaftshäusern, Kulturzentren, Sportanlagen und Feuerwehrhäusern erreicht. Das Geld dafür ist gut angelegt, da unsere intakten Vereinsgemeinschaften und das Dorfleben davon profitieren." Wie der Innenminister betonte Bouillon, dass die Ausgaben für das neue Gemeindezentrum Bliesen angesichts der Wirtschaftskrise genau zur richtigen Zeit kommen, um die Unternehmen in der Region zu stärken. Sein Dank galt der Kirche für die gute Kooperation und der Landesregierung für die finanzielle Unterstützung. Die gemeinsamen Planungen von Kirchengemeinde und Stadt begannen mit dem Vorhaben der Kirchengemeinde, das Pfarrzentrum künftig ausschließlich für Zwecke des Kindergartens zu nutzen, der seit Jahren Gruppen in das oberhalb gelegene ehemalige Schwesternhaus auslagern muss. Ersatz für den dadurch entfallenden Pfarrsaal sollte ein neues Pfarrzentrum schaffen. Da auch aus Sicht der Stadt in Bliesen Räume für Gemeinschaftsveranstaltungen von 100 bis 120 Personen notwendig sind, entschloss man sich zum gemeinsamen Bau des neuen Gemeindezentrums neben dem Pfarrzentrum. Der Neubau wird einen Saal mit Bühne, eine komplett eingerichtete Küche, Gruppenräume für die Jugendarbeit, ein Verwaltungsbüro sowie Funktionsräume erhalten. Zwischen Kindergarten und Gemeindezentrum wird ein Dach gebaut. Zu den auf 1,2 Millionen Euro veranschlagten Baukosten fließt ein Zuschuss aus dem Konjunkturprogramm von 900 000 Euro. Die Kirchengemeinde trägt rund 290 000 Euro bei. red