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DVD-Tipp
Dokumentarfilm über das Leben in der Natur

„Auf der Jagd – wem gehört die Natur“ ist ein wunderbarer Dokumentarfilm.
„Auf der Jagd – wem gehört die Natur“ ist ein wunderbarer Dokumentarfilm. FOTO: Verleih
St. Wendel. Wem gehört die Natur? Den Tieren? Den Menschen? Oder sollte sie einfach sich selbst überlassen sein? Und gibt es sie überhaupt noch, die unberührte Natur? Von Melanie Mai

All das sind Fragen, die doch um einiges komplexer sind, als sie zunächst scheinen mögen. Auf der Suche nach einer Antwort führt der Dokumentarfilm „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?“ in einen Mikrokosmos: unseren deutschen Wald. In den bayrischen Alpen begegnen die Zuschauer röhrenden Hirschen und Gämsen, in den Wäldern Brandenburgs Wölfen, die sich dort nach langen Jahren der Abwesenheit wie auch im Rest von Deutschland wieder angesiedelt haben. Und noch eine Frage beschäftigt die Filmemacher: Welche Folgen hätte es, wenn die 1,2 Millionen Rehe und 600 000 Wildschweine, die jedes Jahr in Deutschland von Jägern erlegt werden, nicht geschossen würden? In „Auf der Jagd“ kommen unter anderem Jäger, Förster, Waldbesitzer, Wildbiologen, Tierschützer, Bauern und auch Forstbeamte zu Wort – und zu ganz unterschiedlichen Ansichten.


Die DVD, die bereits am 23. Oktober erschienen ist, beinhaltet neben dem Hauptfilm auch eine nach Tiergattungen sortierte Sammlung von Filmaufnahmen der deutschen Wildtiere, die den Filmemachern während der dreijährigen Produktionszeit gelungen sind.

Wer jetzt Lust auf „Auf der Jagd“ bekommen hat, sollte heute, 11 Uhr, in der SZ-Redaktion, Telefon (0 68 51) 9 39 69 55, anrufen. Der jeweils dritte Anrufer gewinnt die DVD.