| 22:02 Uhr

Viele Rettungskräfte am Dienstagabend im Einsatz
62-Jährige stirbt bei Autounfall in Tholey

Eine 25-Jährige musste mit mittelschweren Verletzungen in die Klinik nach Saarbrücken gebracht werden.
Eine 25-Jährige musste mit mittelschweren Verletzungen in die Klinik nach Saarbrücken gebracht werden. FOTO: Andreas Gebert / dpa
Tholey. Eine 62-jährige Autofahrerin ist bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend auf der B 269 zwischen Tholey und Alsweiler ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war die Marpingerin frontal in ein entgegenkommendes Auto geprallt und noch am Unfallort gestorben. Die 25-jährige Fahrerin des anderen Pkw wurde schwer verletzt in eine Klinik eingeliefert. Die Unfallursache ist noch unklar, es wurde ein Gutachter eingeschaltet. red

Gegen 17:45 Uhr kam es heute auf der Bundesstraße 269 zu einem tragischen Verkehrsunfall. Kurz hinter dem Ortsausgang Tholey, in Richtung Alsweiler, kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Zusammenstoß zwischen einem Peugeot 307 und einem Audi A 3.


Der Peugeot, welcher von einer Frau aus der Gemeinde Marpingen gelenkt wurde, blieb danach quer auf der Fahrspur aus Richtung Alsweiler kommend stehen.

Sie wurde in ihrem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus diesem befreit werden.

Trotz sofort eingeleiteten lebensrettenden Sofortmaßnahmen kam für die 62-jährige leider jede Hilfe zu spät. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.



Der Audi, welcher von einer 25-jährigen Frau ebenfalls aus der Gemeinde Marpingen gelenkt wurde, war nach dem Zusammenprall einen Abhang rund 10 Meter tief hinab geschleudert und blieb zwischen Bäumen und Geäst stecken. Die Fahrerin wurde im Wagen eingeschlossen und konnte diesen nicht selbständig verlassen.

Die Feuerwehr verschaffte sich mit technischem Gerät Freiraum um das Fahrzeug und parallel einen Zugang zu der Verletzten und sicherte den Wagen gegen weiteres Abrutschen.

Nach der Erstversorgung durch Feuerwehrettungssanitäter und dem Notarzt wurde der Wagen mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens einige Meter nach oben gezogen. Die Frau konnte nach einer Stunde und fünfzehn Minuten aus ihrem Wagen befreit und mit mittelschweren Verletzungen in die Klinik nach Saarbrücken gebracht werden.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab.

Während der Rettungs- und Bergemaßnahmen, der Arbeit des Gutachters sowie den Reinigungsmaßnahmen war die Bundesstraße mehrere Stunden voll gesperrt.

Über den Unfallhergang und Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Der große Einsatz war um 21:45 Uhr beendet. Im Einsatz waren: Löschbezirke Tholey, Sotzweiler-Bergweiler, Rettungswagen Malteser Tholey, Notarzt St. Wendel, Rettungswagen DRK-Wache Lebach, Notarzt Lebach, Gutachter sowie die Polizei WND.