Sturm wütete auch noch am Donnerstagsbend im Kreis

Sturm wütete auch noch am Donnerstagsbend im Kreis

Das verheerende Unwetter von Donnerstagmorgen hatte am Abend im Kreis Merzig-Wadern noch einige Nachwehen. So stürmte und regnete es zwischen 20.

10 und 21 Uhr noch einmal gewaltig, wie Ralf Bernardy vom Brand- und Bevölkerungsschutz des Landkreises berichtet. "Zwanzig Minuten lang gab es Starkwind gemischt mit Regen, danach regnete es noch heftig, aber nicht in der Stärke und Menge wie am Morgen", so Bernardy. Bis 23.30 Uhr waren 160 Einsatzkräfte der Feuerwehren im Kreis im Einsatz. Rund 50 Einsätze hatten sie zu bewältigen. Zahlreiche umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller im gesamten Kreis - vor allem aber im Stadtgebiet Merzig und in den Gemeinden Losheim, Beckingen und Mettlach - beschäftigten die Einsatzkräfte. Nur die Stadt Wadern blieb bei diesem Unwetter am Abend verschont, teilte Bernardy mit.

Die Polizeiinspektion Merzig wurde zwischen 20.10 Uhr und 21.50 Uhr zu 16 wetterbedingten Einsätzen gerufen. In Beckingen und Merzig waren durch den starken Wind und die aufgeweichten Böden zahlreiche Bäume umgeknickt. Außerdem bestand auf der A8 im Bereich Autobahnausfahrt Schwemlingen durch eine Wasserlache kurzzeitig Gefahr, wie Stephanie Conrad von der Polizei Merzig mitteilte.

Die Kollegen in Wadern waren zischen 21 Uhr und 23.30 Uhr drei Mal wegen umgeknickter Bäume im Einsatz. Winfried Nickels von der Polizeiinspektion Wadern teilte mit, dass am Kleinen Potsdamer Platz in Losheim, auf der Landstraße zwischen dem Losheimer Stausee und Brotdorf sowie auf der Verbindungsstraße zwischen Losheim und Rimlingen ein Baum die Fahrbahnen blockierte. In manchen Orten im Kreis - unter anderem in Oppen - gab es Stromausfälle.