Streusalz wird in der Region allmählich knapp

Streusalz wird in der Region allmählich knapp

Homburg/Bexbach/Kirkel. Die Autofahrer in der Region haben sich offenbar gut auf die Wettermischung aus Eis und Schnee eingestellt. Nach Angaben der Polizei in Homburg gab es am Mittwoch lediglich kleinere wetterbedingte Unfälle

Homburg/Bexbach/Kirkel. Die Autofahrer in der Region haben sich offenbar gut auf die Wettermischung aus Eis und Schnee eingestellt. Nach Angaben der Polizei in Homburg gab es am Mittwoch lediglich kleinere wetterbedingte Unfälle. Auf der Landstraße 118 zwischen Erbach und Jägersburg rutschte ein Auto in die Leitplanken, in Kleinottweiler fuhr eine Fahrerin gegen ein Ortsschild, auf der L 213 zwischen Homburg und Kirrberg wich eine Fahrerin einem Pkw aus und landete im Straßengraben und die Rutschpartie eines Fahrers in der Lappentascherstraße in Homburg endete an einem Kabelverteilerkasten. Die Fahrer blieben unverletzt. Dauerfrost, Straßenglätte und Schneefall bereiten dagegen vielen Kommunen Probleme. Vielerorts wird das Streusalz knapp. Dies gilt auch für den Baubetriebshof (BBH). "Wir haben nur noch 150 Tonnen als Vorrat", sagte Jens Motsch, stellvertretender BBH-Leiter, auf Anfrage unserer Zeitung. "Bis zum Wochenende wird es knapp." Derzeit würden nur noch die "Einser-Straßen" wie etwa die Ringstraße, die Zufahrt zur Uni als "verkehrswichtige Straßen" bestreut. Alle anderen Straßen würden geräumt. Motsch: "Derzeit sind 45 Mitarbeiter im Wintereinsatz, zusätzlich kommen weitere Mitarbeiter aus dem Baubetriebshof hinzu." Der BBH habe neues Salz geordert, darunter aus Frankreich. "Sehr knapp", heißt es in Bexbach beim Streusalz. Der Leiter des Baubetriebshofes Jörg Dilfer sagte, lediglich bis zum Wochenende reichten die restlichen 50 Tonnen. Nur noch die wichtigsten Straßen und die "verkehrswichtigen Steilstrecken" würden von Mitarbeitern bestreut. Besser sieht es in der Gemeinde Kirkel-Neuhäusel mit seinen Ortsteilen Limbach und Altstadt aus. Der Leiter des Kirkeler Baubetriebshofes, Engelbert Krause, sagte am Mittwoch: "Wir haben noch 60 Tonnen Streusalz. Aber wir sind mit 15 Mitarbeitern im ständigen Einsatz. Wir sind bald am Rande der Erschöpfung." Einig sind sich die Experten des Deutschen Wetterdienstes, der Kachelmann-Station in Kirrberg und von "meteo France" bei ihrer Prognose: Neuschnee meist bis zu fünf Zentimetern, ansteigende Temperaturen, vereinzelt gefrierender Regen. jkn