1. Saarland

Streit wird ohne Skrupel ausgetragen

Streit wird ohne Skrupel ausgetragen

ÖPNVStreit wird ohne Skrupel ausgetragenZur Berichterstattung über die geplante Linienbus-Ausdünnung auf dem Gebiet der Stadt Sulzbach Mit Befremden habe ich in den vergangenen zwei Wochen die Berichterstattung in der Saarbrücker Zeitung über den Streit zwischen Sulzbach und dem ZPRS (Zweckverband öffentlicher Personennahverkehr auf dem Gebiet des

ÖPNVStreit wird ohne Skrupel ausgetragenZur Berichterstattung über die geplante Linienbus-Ausdünnung auf dem Gebiet der Stadt Sulzbach Mit Befremden habe ich in den vergangenen zwei Wochen die Berichterstattung in der Saarbrücker Zeitung über den Streit zwischen Sulzbach und dem ZPRS (Zweckverband öffentlicher Personennahverkehr auf dem Gebiet des Regionalverbandes Saarbrücken) verfolgt. Aus der Sicht eines juristischen Laien ist diese Auseinandersetzung nicht zu beurteilen. Die Konsequenzen scheinen jedoch laut den veröffentlichten Artikeln klar auf der Hand zu liegen. Geplant sei die vollständige Einstellung der Linie 104 in Richtung Sulzbach, was letztlich nur noch eine halbstündliche Verbindung nach und aus Sulzbach heraus bedeutet, und zwar in den Hauptverkehrszeiten. Das bedeute, ist zu lesen, eine bedarfsorientierte Umstellung, es handele sich bisher quasi um eine freiwillige Leistung. Eine Leistung, die allerdings auch von den zahlreichen Fahrgästen dieser Strecke bezahlt wird, die für die Fahrt ins und aus dem Umland einen höheren Tarif entrichten. Während ich diese Sätze lese, frage ich mich, ob die SaarBahn GmbH überhaupt an ihre Kunden denkt, unter anderem an die Kinder und Jugendlichen, die im Sulzbachtal zur Schule gehen. Ob und wie diese geplanten Umstellungen sich auf die Fahrtzeiten und die Beförderungssituation der Schüler auswirken, scheint da nicht weiter zu interessieren. Der Streit ums Geld wird anscheinend ohne Skrupel zu unserem Nachteil ausgetragen. Da kann man sich dann als Spielball zwischen den "Mächten" fühlen. Und nach den Ferien stehen wir dann vor vollendeten Tatsachen. Ilka Limberger, Dudweiler