Straußbuben stehen in den Startlöchern

Straußbuben stehen in den Startlöchern

An diesem Wochenende ist es wieder soweit: Der Homburger Ortsteil Einöd feiert seine traditionelle Kerb und zwar wieder unter der Federführung der engagierten Straußbuben- und -mädchen. Los geht es am heutigen Freitag mit dem traditionellen Kerwerock im Festzelt hinter der Feuerwehr, für den die Veranstalter wieder die Band Bruise gewinnen konnten

An diesem Wochenende ist es wieder soweit: Der Homburger Ortsteil Einöd feiert seine traditionelle Kerb und zwar wieder unter der Federführung der engagierten Straußbuben- und -mädchen. Los geht es am heutigen Freitag mit dem traditionellen Kerwerock im Festzelt hinter der Feuerwehr, für den die Veranstalter wieder die Band Bruise gewinnen konnten. Die sechsköpfige Formation spielt Rock, Pop, sanfte Balladen und mitreißenden Rock'n'Roll, gepaart mit moderner Bühnenperformance in Kombination mit frechem Entertainment. Los geht es um 20.30 Uhr, der Eintritt ist frei.Weiter geht es am Samstag um 10.30 Uhr mit einem zünftigen Frühschoppen. Am frühen Nachmittag öffnen dann die Schausteller ihre Buden und Karussells, darunter Kinderkarussell und Autoskooter, Entenangeln, Losbude und Schießstand. Auch an Süßigkeiten wird es natürlich nicht fehlen. Darüber hinaus gibt es am Stand der Straußbuben Würstchen und Ähnliches, im Festzelt Freitag- und Samstagabend eine Sektbar. Ganz offiziell eröffnet wird die Kerb allerdings erst am Samstag um 18 Uhr mit dem Fassbieranstich durch den Ortsvorsteher Dr. Karl Schuberth. Um 21.30 gibt es dann ein großes Feuerwerk. Im Anschluss ziehen die Straußbuben mit ihren Fackeln durchs Dorf, bevor sie die umliegenden Gaststätten ansteuern.

Der große Kerweumzug, bei dem die Einöder wieder von ihren befreundeten Straußbuben aus Ernstweiler begleitet werden, startet am Sonntag um 13 Uhr am Dorfplatz. "Dann tragen wir wieder unsere mit unzähligen Bändchen versehenen Tannenbäumchen durchs Dorf. Dafür haben wir in den vergangenen Wochen geknibbelt, was das Zeug hält", erklärt Straußbub Tobias Niepagen. "Dabei werden wir auch dieses Mal wieder vom Musikzug Rubenheim begleitet. An jeder unserer vier Kneipen wird ein Baum aufgehängt, natürlich jedes Mal mit einer kleinen Rede, der fünfte dann am Bürgerhaus. Hier steht dann auch so gegen 15 Uhr die Kerwerede auf dem Programm", verrät Niephagen.

Noha und Lola Rabung hatten im vergangenen Jahr auf dem Kinderkarussell der Einöder Kerb jede Menge Spaß. Fotos: sz/ha.
Bruise spielen heute Abend im Festzelt. Foto: Band.

"Die eigentlichen Vorbereitungen begannen aber schon im Juni", wie Tobias Niepagen erzählt: "Festzelt und Getränke mussten organisiert werden, die Rede geschrieben und vieles mehr." Am Montag ziehen die Straußbuben noch mal durchs Dorf und bitten bei den Bewohnern um eine kleine Spende. Gemeinsam mit dem Erlös des Kerwewochenendes werden die Unkosten gedeckt, darüber hinaus ein Helferfest veranstaltet. Am Montagabend wird die Kerwe auf einem Hof in Einöd-Ingweiler beerdigt. cms