Strahlende Augen sind Dank genug

Strahlende Augen sind Dank genug

Homburg. 25 kleine Küken hatte der Rassegeflügelzuchtverein Homburg neben Osterhasen aus Schokolade und sonstigen Süßigkeiten im Gepäck, als er gestern die Schule am Webersberg besuchte. Zum mittlerweile 52. Mal unterstützt der Verein um den rührigen Vorsitzenden Alex Fess wie immer rechtzeitig vor dem Osterfest die Einrichtung auf dem Gelände des Uniklinikums

Homburg. 25 kleine Küken hatte der Rassegeflügelzuchtverein Homburg neben Osterhasen aus Schokolade und sonstigen Süßigkeiten im Gepäck, als er gestern die Schule am Webersberg besuchte. Zum mittlerweile 52. Mal unterstützt der Verein um den rührigen Vorsitzenden Alex Fess wie immer rechtzeitig vor dem Osterfest die Einrichtung auf dem Gelände des Uniklinikums."Der Osterhase ist eingetroffen", ertönte die Durchsage durch das Schulgebäude. Auch in diesem Jahr kannte die Freude der Mädchen und Jungen keine Grenzen, als sie beim Eintritt in die Aula Hühner und Küken erblickten. Die auf den Tischen in Reihen aufgebauten Schokohasen in ihrem bunten Glanzpapier spielten in diesem Moment bei den Kindern überhaupt keine Rolle. Im Mittelpunkt standen die weißen Seidenhühner, die Holländer Weißhauben, die New Hampshire-Hühner, die Paduaner und vor allem die erst vor fünf Tagen geschlüpften Küken.

Seit 52 Jahren unterstützt der Rassegeflügelzuchtverein die Schule am Webersberg jedes Jahr vor Ostern mit süßen Leckereien und frischem Obst. "Wir machen diese Aktion immer noch gerne", erklärte Alex Fess, seit gut drei Jahrzehnten Vorsitzender und seit über 60 Jahren Mitglied des Vereins. Sein Anliegen sei es, den Kindern zu helfen und ihnen eine Freude zu bereiten. Allein die strahlenden Augen, wenn sie die Hühner sehen, seien ihm Dank genug, betonte er. Zusammen mit seinen treuen Helfern, dem Ehepaar Rita und Erich Scharff sowie Günter Bayer hatte Fess die Hühner mitgebracht und wieder einmal für eine große Überraschung bei den Kindern gesorgt. Diese konnten es kaum erwarten, die putzigen Küken, die sich dicht aneinander um die runde Futterschüssel drängten, in die Hand zu nehmen und zu streicheln. "Darf ich es halten und streicheln?", war wohl die am häufigsten gestellte Frage an Alex Fess. Die Jungen und Mädchen, aber auch die Erzieher und Lehrer nutzten die Möglichkeit, eines der Küken auf die Hand zu setzen und ganz vorsichtig über das samtweiche Gefieder zu streichen. "Wann haben Kinder heute noch Gelegenheit, Hühner zu sehen und sie dann auch in die Hand zu nehmen?", fragte Bürgermeister Klaus Roth, der zu dieser Osterhasenaktion in die Schule gekommen war und das muntere Treiben der Kindern mit Interesse verfolgte.

Bereitwillig nahm Fess ein Seidenhuhn aus dem Käfig. Auch der 13-jährige Dennis kam mit seinem Rollstuhl zu Fess und streichelte das Seidenhuhn. "Das fühlt sich ganz warm und weich an", stellte er fest. "Unsere Schüler warten seit Tagen schon auf die Ankunft des Osterhasen", betonte Schulleiter Stefan Friderich. Alex Fess sei seit Jahren "ein guter Freund und Gönner der Einrichtung und ein zuverlässiger Gast bei Festen der Schule". lobte Friderich das Engagement des 84-Jährigen. "Unsere Schüler warten seit Tagen auf die Ankunft des Osterhasen."

Stefan Friderich