Strafe für falsche Mülltrennung: Polizei warnt vor Betrüger

Strafe für falsche Mülltrennung: Polizei warnt vor Betrüger

Freisen. Mit einer besonders dreisten Masche war in den vergangenen Tagen ein Betrüger im Freisener Raum unterwegs: Nach Polizeiangaben hat ein Mann Bürger angerufen und sich als Kontrolleur für Mülltrennung ausgegeben. Er behauptete, dass die Mülltrennung beim Angerufenen nicht ordnungsgemäß sei und dafür ein Verwarnungsgeld von 50 Euro anfalle - das Geld würde er selbst abholen

Freisen. Mit einer besonders dreisten Masche war in den vergangenen Tagen ein Betrüger im Freisener Raum unterwegs: Nach Polizeiangaben hat ein Mann Bürger angerufen und sich als Kontrolleur für Mülltrennung ausgegeben. Er behauptete, dass die Mülltrennung beim Angerufenen nicht ordnungsgemäß sei und dafür ein Verwarnungsgeld von 50 Euro anfalle - das Geld würde er selbst abholen. Da weder die Gemeinde noch der Entsorgungsverband Saar derartige Kontrolleure einsetzen, handelt es sich laut Polizei um einen Betrugsversuch. Bis jetzt habe der Betrüger aber noch nicht versucht, das Geld an der Haustür einzukassieren. In unserer Ausgabe vom 16. März hatten wir im vierten Teil unserer Serie "Vorsicht, Abzocke!" auf Hochstapler vor der Haustür aufmerksam gemacht. Dass die Kreativität der Betrüger keine Grenzen kennt, wird durch den aktuellen Fall aus Freisen bestätigt. lkFalls Sie ein derartiger Anruf erreicht hat, gehen Sie nicht auf die Forderung ein und verständigen Sie die Polizei. Kontakt: Polizei Freisen, Tel. (0 68 55) 2 21, Polizei Nohfelden-Türkismühle, Tel. (0 68 52) 90 90. Alle bisher erschienen Teile der SZ-Reihe "Vorsicht, Abzocke!" finden Sie auch im Internet.

www.saarbruecker-zeitung.de

/sicherheit-wnd

Mehr von Saarbrücker Zeitung