Aktuelle Analyse des Forschungsinstituts der Kassenärztlichen Vereinigungen Stimmung in Arztpraxen auf dem Tiefpunkt

Saarbrücken · Erstmals bewertet mehr als die Hälfte der niedergelassenen Ärzte ihre Lage als schlecht. Das sind die Gründe.

 Eine aktuelle Analyse zeigt, dass Arztpraxen weiterhin unter hohem Kostendruck, Personalmangel und ausufernder Bürokratie leiden. Dadurch ist die Stimmung unter den niedergelassenen Haus- und Fachärzten sowie Psychotherapeuten auf einem historischen Tiefpunkt angelangt. Über die Hälfte schätzt ihre Lage als schlecht oder sehr schlecht ein.

Eine aktuelle Analyse zeigt, dass Arztpraxen weiterhin unter hohem Kostendruck, Personalmangel und ausufernder Bürokratie leiden. Dadurch ist die Stimmung unter den niedergelassenen Haus- und Fachärzten sowie Psychotherapeuten auf einem historischen Tiefpunkt angelangt. Über die Hälfte schätzt ihre Lage als schlecht oder sehr schlecht ein.

Foto: Getty Images/istock/FG Trade

Kostensprünge, ausufernde Bürokratie und mangelnde Wertschätzung zehren die Arztpraxen aus. Es drohe dadurch ein Praxenkollaps. Zu diesem Ergebnis kommt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI), eine Forschungseinrichtung, die in Umfragen regelmäßig die Stimmung in den knapp 100 000 Arzt- und Psychotherapiepraxen in Deutschland beleuchtet. An der jüngsten Erhebung nahmen 3401 Praxisinhaber teil. „Die Ergebnisse gelten auch fürs Saarland“, sagt Daniel Wosnitzka, Leiter der ZI-Stabsstelle für Kommunikation.