1. Saarland

Startklar für den Spielbetrieb

Startklar für den Spielbetrieb

Bereits 2006 startete man mit der Erneuerung des Parkplatzes vor der Saarlouiser Stadtgartenhalle. Seitdem wurde diese saniert. In einer Pressekonferenz wurden die bisherigen und zukünftigen Maßnahmen vorgestellt.

Saarlouis. In den letzten Jahren wurde die Stadtgartenhalle in Saarlouis umfangreich saniert. In einer Pressekonferenz stellten Oberbürgermeister Roland Henz, Bürgermeister Klaus Pecina und Beigeordneter Manfred Heyer die bisherigen und die künftigen Maßnahmen vor. Während der gesamten Maßnahme habe es keine Verzögerungen gegeben und damit auch keine Spielausfälle. Bereits 2006 startete man mit der Erneuerung des Parkplatzes vor der Halle. Zwei Jahre später folgten die Duschräume und der Bau eines Presseraumes. 2011 konzentrierte man sich auf die energetische Sanierung. Die Dämmung der Außenwände, die Erneuerung der Dacheindeckung inklusive Unterkonstruktion und der Austausch der Fenster in Dreifachverglasung wurden während der spielfreien Zeit (Juni bis August) ausgeführt. Im selben Jahr wurde auch das Foyer auf Vordermann gebracht. Boden- und Wandbeläge, Beleuchtung sowie die Thekenanlage sind mittlerweile erneuert. Außerdem installierte man eine mobile Trennwand.In diesem Sommer wurde der Hallenboden ausgetauscht. "Es handelt sich hier um einen flächenelastischen Sportboden, bestehend aus einer Unterkonstruktion aus Doppelschwingträger mit einem Sport-Parkettbelag", erklärte Architektin Monika Ames-Rock vom städtischen Amt für Gebäudemanagement.

Im Anschluss stellte Architekt Thomas Becker die künftigen Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten vor. Noch in diesem Jahr erfolgt die Tribünenerweiterung, durch die weitere 334 Sitzplätze entstehen. Die Planung beinhaltet außerdem einen Schiedsrichter- und Besprechungsraum für etwa sieben bis neun Personen mit Internetanschluss zur Vor- und Nachbesprechung des Spiels mit eigenen Umkleiden und Nasszellen. Dazu kommen neue Lager-, Werk- und Technikräume. Die Sprecherkabine wird in den Anbau an der Stirnseite der Halle verlegt, um den Zuschauern unmittelbar neben der bestehenden Kabine eine bessere Sicht zu ermöglichen. Die Fläche der Sprecherkabine steht nach Fertigstellung der Maßnahme den Rollstuhlfahrern als eigener Bereich zur Verfügung, den sie über einen Treppenaufzug erreichen können. Dazu erhält die Halle Prallschutzwände. Auch ist geplant, im Eingangsbereich der Halle ein Vordach von acht Metern Tiefe und 21 Metern Länge anzubringen, unter dem rund 300 Personen Platz finden. red