1. Saarland

Starker Regen hält St. Ingberts Feuerwehren drei Stunden in Atem

Starker Regen hält St. Ingberts Feuerwehren drei Stunden in Atem

St. Ingbert. Alle Hände voll zu tun hatten die St. Ingberter Feuerwehrleute am Mittwochabend. Die starken Regenfälle sorgten ab kurz nach 19 Uhr für über 30 Einsätze. 91 Männer und Frauen waren rund drei Stunden im Dauereinsatz. St

St. Ingbert. Alle Hände voll zu tun hatten die St. Ingberter Feuerwehrleute am Mittwochabend. Die starken Regenfälle sorgten ab kurz nach 19 Uhr für über 30 Einsätze. 91 Männer und Frauen waren rund drei Stunden im Dauereinsatz. St. Ingberts Wehrführer Timo Meyer bilanzierte gestern: "Das ist zwar Routine für uns, aber in der Menge war es eine große körperliche Belastung für die Mitglieder der Wehr." Mehrfach mussten die nämlich ihre Einsatzfahrzeuge wegen der Vielzahl der Hilferufe aus- und wieder einräumen. In der Masse pumpte die Freiwillige Feuerwehr Gebäude leer. Teilweise kümmerte sie sich aber auch um Kanaldeckel, die vom steigenden Wasser aus ihren Einfassungen herausgedrückt worden waren, oder um überflutete Straßen. Zwei Einsätze in Hassel, einer in Rentrisch, alle anderen in St. Ingbert-Mitte, berichtet Meyer weiter. Die Stadt war dabei in allen Bereichen betroffen. Den längsten Einsatz stemmten die Oberwürzbacher Feuerwehrleute. Sie verbrachten fast zwei Stunden in der Saarbrücker Straße, um die Wassermassen aus einem Haus herauszupumpen. "Das war sehr viel Wasser in sehr kurzer Zeit", sagt Wehrführer Meyer zu dem Unwetter. Nicht die Menge an sich stelle das Kanalsystem vor Schwierigkeiten, sondern der rasante Niederschlag. Deshalb habe es auch nicht die Senke in der Innenstadt vordringlich getroffen wie bei einem Hochwasser. Auch in höheren Lagen stemmten sich die Wehrleute gegen die Naturgewalt. mbe