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Städtetag unzufrieden mit Änderungen bei Ganztagsschulen

Städtetag unzufrieden mit Änderungen bei Ganztagsschulen

Saarbrücken. Der Saarländische Städte- und Gemeindetag (SSGT) hält einige der vom Bildungsministerium geplanten Änderungen im Bereich der Freiwilligen Ganztagsschulen für nicht gelungen. Dies betonte das Präsidium des SSGT. Zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre seien die Bestimmungen über die Freiwillige Ganztagsschulen verändert worden

Saarbrücken. Der Saarländische Städte- und Gemeindetag (SSGT) hält einige der vom Bildungsministerium geplanten Änderungen im Bereich der Freiwilligen Ganztagsschulen für nicht gelungen. Dies betonte das Präsidium des SSGT. Zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre seien die Bestimmungen über die Freiwillige Ganztagsschulen verändert worden. Notwendig seien gesetzlich verankerte Bestimmungen über die freiwillige Nachmittagsbetreuung, die in den nächsten Jahren Bestand hätten. Insbesondere die Finanzierungsregelungen für die einzelnen Betreuungsmodelle bereiteten Sorgen, heißt es in einer Stellungnahme."Zudem sehen wir die Gefahr, dass durch die Festschreibung der Beitragsfreiheit für den Besuch von kurzen Angeboten und der Beitragspflicht für den Besuch von langen Angeboten das von Freiwilligen Ganztagsschulen verfolgte Ziel, alle Schülerinnen und Schüler durch zusätzliche pädagogische Angebote zu fördern, nicht erreicht wird." Die Aufspaltung der Betreuung in kostenfreie, kurze Angebote bis 15 Uhr und kostenpflichtige Angebote (bis 17 Uhr) beinhalte die Gefahr, dass gerade diejenigen kurze Angebote aufsuchten, für deren persönliche Entwicklung jedoch eine lange Betreuung mit pädagogischen Inhalten wichtig wäre. Zudem hätte die Aufteilung der Betreuung und die vermutete geringere Nachfrage nach langen Angeboten zur Folge, dass qualifiziertes pädagogisches Fachpersonal teilweise nicht mehr benötigt würde. red