1. Saarland

Stadtmuseum als lebendiger Lernort

Stadtmuseum als lebendiger Lernort

Wadern. Die gebürtige Birkenfelderin Christina Pluschke studierte historisch orientierte Kulturwissenschaften sowie Museum und Ausstellung in Saarbrücken und Oldenburg. Sie sammelte zudem über Projekte und als freie Mitarbeiterin am Landesmuseum für Natur und Mensch in Oldenburg mehrjährige Erfahrungen im Bereich der Museumspädagogik

Wadern. Die gebürtige Birkenfelderin Christina Pluschke studierte historisch orientierte Kulturwissenschaften sowie Museum und Ausstellung in Saarbrücken und Oldenburg. Sie sammelte zudem über Projekte und als freie Mitarbeiterin am Landesmuseum für Natur und Mensch in Oldenburg mehrjährige Erfahrungen im Bereich der Museumspädagogik. Seit 2010 war sie am Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn als wissenschaftliche Volontärin tätig.Wieder zurück in ihrer Heimatregion, freut sie sich nun, diese Erfahrungen in das vielfältige Aufgabengebiet des Stadtmuseums Wadern einzubringen. "Mein besonderes Anliegen ist es, mit spannenden Angeboten ganz unterschiedliche Besuchergruppen anzusprechen", betont Christina Pluschke.

"Ein Museumsbesuch soll nicht nur bilden, sondern auch Spaß machen und die Neugier und Fantasie beflügeln. Es ist eine starke Motivation, wenn es gelingt, das Publikum auf diese Weise anzusprechen - ganz gleich, ob es sich dabei um Kinder oder Erwachsene, Fachleute oder interessierte Laien handelt". Auch wenn das Museum bis zu seiner Neueröffnung im Frühjahr 2013 geschlossen ist, laufen hinter den Kulissen die Umgestaltungsarbeiten auf Hochtouren.

Klar gegliederte Ausstellungsräume mit lebendigen Texten und neuen Medien sollen die Originalobjekte "zum Sprechen bringen" und Besucher zu Entdeckungsreisen einladen. Aber auch virtuell soll das Museum zugänglich sein: Nachdem bereits Teile der Sammlung unter www.digicult-saarland.de zugänglich sind, ist derzeit auch eine eigene Museums-Homepage in Arbeit.

Das neu konzipierte Stadtmuseum ist Teil des seit Jahren intensiv betriebenen Stadtentwicklungs- und Tourismuskonzepts, vorangetrieben von Bürgermeister Fredi Dewald und dem Stadtrat Wadern. Zusammen mit den Kollegen aus den Bereichen Kultur, Tourismus und Wirtschaftsförderung möchte Christina Pluschke das Stadtmuseum als überregionalen, lebendigen Lern- und Kommunikationsort etablieren. Daher richten die Vermittlungsangebote sich einerseits an die Einwohner der Stadt Wadern selbst, andererseits aber auch an Schulklassen, Touristen und Tagesgäste aus dem weiten Einzugsgebiet der Stadt Wadern und von weit her.

Dabei soll das Museum auch als Ausgangspunkt dienen, der seine Besucher über die Sehenswürdigkeiten der verschiedenen Stadtteile informiert und ihnen zugleich Lust auf weitere Besichtigungstouren im Stadtgebiet Waderns macht. red

Bei Fragen zu dem neukonzipierten Museum können sich Interessierte an Christina Pluschke oder an das Kulturamt der Stadt Wadern wenden, Telefon (0 68 71) 50 71 83 oder -1 20,

sowie per E-Mail an:

stadtmuseum@wadern.de.