Stadt will Kreuzung entschärfen

Stadt will Kreuzung entschärfen

Saarbrücken. Fußgänger und Radfahrer sollen sicherer die Richard-Wagner-Straße überqueren. Deshalb will die Verwaltung an der Kreuzung zur Sulzbachstraße Ampeln aufstellen und vier Fußgängerüberwege anlegen. Im Juli war ein Mann bei einem Unfall ums Leben gekommen, als er vom Beethovenplatz kam und in der Richard-Wagner-Straße von einem Auto erfasst wurde

Saarbrücken. Fußgänger und Radfahrer sollen sicherer die Richard-Wagner-Straße überqueren. Deshalb will die Verwaltung an der Kreuzung zur Sulzbachstraße Ampeln aufstellen und vier Fußgängerüberwege anlegen. Im Juli war ein Mann bei einem Unfall ums Leben gekommen, als er vom Beethovenplatz kam und in der Richard-Wagner-Straße von einem Auto erfasst wurde. 18 Unfälle registrierte die Verwaltung an der Kreuzung seit 3. März 2008, teilt Stadtpressesprecher Thomas Blug mit. Deshalb will die Verwaltung jetzt diese Kreuzung entschärfen. Sie hat festgestellt, dass mehr Fußgänger und Radfahrer als früher die Straße an dieser Stelle überqueren. Diese Zahl werde noch steigen, wenn die Wohnanlage im ehemaligen Stadtbad fertig wird. "Die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer ist nicht gewährleistet", schreibt das Baudezernat in einer Vorlage zur jüngsten Sitzung des Bauausschusses. Die nördliche Sulzbachstraße soll zur Einbahnstraße werden. Autofahrer können dann nur noch über die Ursulinenstraße aus dem Viertel fahren. Radfahrer dürfen in der Sulzbachstraße gegen die Fahrtrichtung in die Innenstadt fahren. Die Ampeln und Fußgängerüberwege kosten 154 000 Euro. Die Verwaltung hofft auf Zuschüsse des Bundes oder des Landes. Im Frühjahr 2013 sollen die Bauarbeiten beginnen. sm

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