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Stadt plant neues Sportzentrum

Stadt plant neues Sportzentrum

Fürstenhausen. Drei Fußballvereine berührt ein Projekt, das Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) anschieben will: den SV Fürstenhausen, den SC Fenne und den türkischen Club SC Ay Yildiz. Deren bisherige Plätze sind in keinem guten Zustand. Aber die Clubs sind sich offenbar noch nicht schlüssig, ob sie der Vorstellung der Stadt folgen sollen, künftig gemeinsam Sportanlagen zu nutzen

Fürstenhausen. Drei Fußballvereine berührt ein Projekt, das Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) anschieben will: den SV Fürstenhausen, den SC Fenne und den türkischen Club SC Ay Yildiz. Deren bisherige Plätze sind in keinem guten Zustand. Aber die Clubs sind sich offenbar noch nicht schlüssig, ob sie der Vorstellung der Stadt folgen sollen, künftig gemeinsam Sportanlagen zu nutzen.Doch Klaus Lorig gibt jetzt den Verhandlungspartnern eine politische Steilvorlage. Er will am Donnerstag, 18. März, im Werksausschuss des Eigenbetriebs Grundstücks- und Gebäudemanagement (GGM) die Konzeptionsplanung für ein Sportzentrum am früheren Holzplatz zwischen Fürstenhausen und Fenne beschließen lassen. Und verpasst diesem Ball auch den nötigen Druck: Bereits im Jahr 2011 soll dort mit dem Bau eines Kunstrasenplatzes begonnen werden. Die nötige Summe von 750 000 Euro ist bereits im GGM-Wirtschaftsplan für 2010 eingesetzt.Bereits bei der Wirtschaftsplan-Beratung erläuterte Lorig seine Strategie: "Im Jahr 2011 werden wir dort mindestens einen Sportplatz bauen, bis es eine Lösung für die drei Vereine gibt, die derzeit am Tisch sitzen." Wobei Lorig offen ließ, welche Fortsetzung folgt. Den bisherigen Sportplatz samt Clubheim in Fürstenhausen hat die Stadt offenbar bereits abgeschrieben. Die RAG hat laut Lorig 350 000 Euro zur Endregulierung der dortigen Bergschäden zugesagt. Dieses Geld könnte ins neue Sportzentrum fließen. Das soll dann den alten Fürstenhausener Platz ersetzen. Der zudem die Pläne der Stadt zum Wiederaufbau nach dem Bergbau, Stichwort "grünes Quartier", stört. Für den Fall, dass es eine gemeinsame Sportanlage gebe, hatte ein Sprecher des SV Fürstenhausen vor Monaten zumindest zwei eigenständige Clubheime angemahnt. Der Plan, den Lorig jetzt vorlegt, sieht "ein Clubheim mit vier Umkleidebereichen und zwei Jugendbereichen" vor. Es soll im Anschluss an den Bau des Sportplatzes errichtet werden. Die Baukosten werden auf 1,25 Millionen Euro geschätzt und stehen auch bereits im GGM-Finanzplan für 2011.Der Teil der Sitzung am 18. März, in dem es um das Sportzentrum geht, ist öffentlich. Zunächst besichtigt der Ausschuss um 16 Uhr die Schlossparkschule in Geislautern. Dann geht es weiter im großen Saal des Neuen Rathauses. Das Sportzentrum steht an dritter Stelle der Tagesordnung.