St. Wendeler Sprachtalente landen weit vorne

St. Wendeler Sprachtalente landen weit vorne

St. Wendel. Drei Schülerinnen des St. Wendeler Arnold-Janssen-Gymnasiums (AJG) waren zum zweiten Mal in Folge unter den besten im Saarland: Jana Elena Litz, Julia Ries und Rebecca Sesterhenn vom AJG in St. Wendel haben beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Englisch und Französisch beziehungsweise Englisch und Spanisch wieder sehr gut abgeschnitten

St. Wendel. Drei Schülerinnen des St. Wendeler Arnold-Janssen-Gymnasiums (AJG) waren zum zweiten Mal in Folge unter den besten im Saarland: Jana Elena Litz, Julia Ries und Rebecca Sesterhenn vom AJG in St. Wendel haben beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Englisch und Französisch beziehungsweise Englisch und Spanisch wieder sehr gut abgeschnitten. Von 8000 Teilnehmern aus ganz Deutschland in der Mittelstufenkategorie belegten die drei Schülerinnen der Klassenstufe zehn des Arnold-Janssen-Gymnasiums in St. Wendel jeweils einen zweiten Platz.Für ihre Leistungen bekamen sie, wie im Vorjahr, im Sitzungssaal des Bildungsministeriums in Saarbrücken von Bildungsminister Commerçon Geldpreise und auch Sachpreise in Form von Zeitschriften, Wörterbüchern und Literatur in beträchtlicher Anzahl überreicht. Zum Programm der Preisverleihung in Saarbrücken gehörten außerdem musikalische Einlagen, Auszüge aus den Gruppenwettbewerbsbeiträgen und Ansprachen des Bildungsministers und der saarländischen Landesbeauftragten für den Bundeswettbewerb, Franziska Carrouée.

Die Wettbewerbsprüfung, deren Thema für den englischen Teil Texas war, bestand wie im vergangenen Jahr aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil. Zuerst mussten sich die Schülerinnen auf einem Anrufbeantworter der mündlichen Prüfung stellen, bei der es hauptsächlich um die korrekte Aussprache ging: Vorlesetexte in jeweils zwei der drei Sprachen sowie eine freie Äußerung zum Thema Texas in Englisch, eine DVD-Präsentation in Französisch und eine Routenplanung durch die Anden in Spanisch. Danach folgten die schriftliche Prüfung und das Hörverstehen am AJG. Zunächst stand der spanische beziehungsweise französische Prüfungsteil, bestehend aus Leseverstehen, dem schriftlichen Verfassen eines Textes und einigen zu beantwortenden Fragen zu den Themen "Les jeunes et les médias" beziehungsweise Peru auf dem Programm.

Es folgte der Hauptprüfungsteil in Englisch: 60 Minuten kreatives Schreiben ließen genügend Zeit für mancherlei absurde Geschichte über einen Ausflug in den Big Bend National Park in Texas. Während eine Schülerin ihre Protagonisten orientierungslos in einem Sandsturm umherirren ließ, verspeiste bei der anderen bereits ein Grizzlybär die gesamte Verpflegung und das Gepäck, und bei der dritten stapfte die Heldin ziellos und "Highway to Hell"-singend durch die texanische Wüste. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es direkt weiter mit Landeskunde, Leseverstehen und einer Wortschatzprüfung in Form eines Lückentextes, alle über das Vorbereitungsthema Texas.

Nach dem etwas schwer verständlichen Hörverstehen im vergangenen Jahr stellte das "Listening Comprehension" dieses Mal kein großes Problem dar, zumal sich mittlerweile wohl eine Routine bei den drei Teilnehmerinnen eingestellt hat. Ob Jana, Julia und Rebecca nächstes Jahr als Oberstufenschülerinnen ein drittes Mal beim Wettbewerb antreten wollen, ist noch offen. Tatsache ist, die positiven Erfahrungen der beiden letzten Jahre haben das Interesse der drei an Fremdsprachen gefestigt. red