1. Saarland
  2. St. Wendel

Winter im Landkreis - Märchen oder Albtraum?Zauberhaftes und Kurioses auf Fotos gebannt

Winter im Landkreis - Märchen oder Albtraum?Zauberhaftes und Kurioses auf Fotos gebannt

St. Wendel. In St. Wendel gab es einen Unfall, als ein Fahrer von der Tholeyer Straße auf die Zufahrt zur B 41 einbiegen wollte, teilte die Polizei mit. Glücklicherweise blieb es bei einem Blechschaden. Glimpflich verliefen ebenfalls zwei Unfälle, die die Polizeiinspektion Türkismühle meldete

St. Wendel. In St. Wendel gab es einen Unfall, als ein Fahrer von der Tholeyer Straße auf die Zufahrt zur B 41 einbiegen wollte, teilte die Polizei mit. Glücklicherweise blieb es bei einem Blechschaden. Glimpflich verliefen ebenfalls zwei Unfälle, die die Polizeiinspektion Türkismühle meldete. Sowohl in Wolfersweiler als auch bei einem Unfall auf der Autobahn-Abfahrt Nohfelden-Türkismühle gab es nach Polizeiangaben lediglich "leichte Sachschäden". Um 15.35 Uhr waren am Montag immer noch zwei Straßen gesperrt: die L 324 von Hasborn nach Bergweiler sowie die L 323 von Hasborn nach Theley. Der Grund: Schneebruch. Wegen Glätte war unter anderem die Straße zwischen Primstal und Selbach gesperrt. Gegen 13.30 Uhr konnte die Strecke am Montagmittag wieder freigeben werden. Welche Folgen hatte der Schneefall für den Busverkehr? "Es sieht momentan nicht gut aus", sagte Herbert Wydra, Linienmanager bei der Regionalbus Saar-Westpfalz (RSW), am Montagnachmittag. Ab sieben Uhr in der Frühe hätten gestern die Probleme begonnen. "Zwischen Sotzweiler und Tholey standen Lkw quer", sagte Wydra. In dem dadurch verursachten Stau seien auch Linienbusse der RSW hängen geblieben und hätten sich verspätet. "Das ist wiederholt im Landkreis passiert", berichtete der Linienmanager. Hart getroffen hatte es die Leute, die mit dem Bus von St. Wendel nach Freisen fahren wollten. Sowohl die Strecke über Grügelborn und Reitscheid als auch die Route über Urweiler und Leitersweiler konnten nach Angaben von Linienmanager Wydra von den Bussen nicht gefahren werden und fielen daher zeitweise komplett aus. Zudem wirbelten die Straßensperren den Fahrplan durcheinander. Und auch die Ortslinien blieben nicht vom Winterchaos verschont. Sowohl der "Nonni" in Nonnweiler als auch der Tholeyer Gemeindebus mussten den Pendeldienst einstellen. Schneeschippen war gestern im gesamten Landkreis angesagt. Um auf Nummer sicher zu gehen, seien Mitarbeiter des Erlebnisbades Schaumberg in Tholey auf das Flachdach des Schwimmbades gestiegen und hätten es von den Schneemassen befreit, teilte Gemeindesprecher Eric Hülsberg mit. "Es haben nicht viele Kinder im Unterricht gefehlt", sagte Monika Riefer, die Leiterin der Grundschule Freisen-Oberkirchen. Der Grund: Am Morgen seien die Straßen noch ganz gut befahrbar gewesen. Grundsätzlich liege der Schulbesuch bei diesem Winterwetter aber im Ermessen der Eltern, so die Schulleiterin.Nach Angaben von Angelika Sieger, der Geschäftsführerin der Freien Waldorfschule Saar-Hunsrück, haben gestern "rund 50 Prozent" der 339 Schüler gefehlt. Am heutigen Dienstag fällt die Schule aus. Sieger: "Wenn kein Rundruf gestartet wird, gibt es am Mittwoch wieder Unterricht." St. Wendel. Leser unserer Zeitung haben in den vergangenen Tagen jede Menge schöne Motive zum Fotografieren vor ihren Haustüren gefunden. Hier wieder eine Auswahl.In der Birkenfelderstraße am Ortsausgang von Selbach steht ein Schneeauto. Dazu schreibt Diethelm Schlegel: "Ich habe mit meinen beiden Kindern statt eines Schneemanns ein fast maßstabsgetreues Schneeauto gebaut. Es ist ein Umweltauto, das sich im Frühling selbst entsorgt."Eine sinnvolle Möglichkeit, das Schneechaos zu beseitigen fand Christoph Jost aus Kastel und baute einen Riesenschneemann.Herbert Hildner war mit der Kamera in einem kleinen privaten Landmaschinenmuseums in St. Wendel-Bliesen an der Wackenborner Mühle unterwegs und nennt sein Bild: Abwrackprämie? - Für dieses Fahrzeug wohl nicht mehr". Urban Veit hat uns frischfröhliche Winterfotos aus Türkismühle zugeschickt, eines davon zeigt eine Meise.Die Aufnahme von Manfred Schröder entstand im Nahequellgebiet in Selbach. Der Weihnachtbaum wird dort jedes Jahr von Ortsvorsteher Alois Wilhelm aufgestellt - für die Tiere des Waldes. Daniel Becker schickte uns aus Marpingen Winterimpressionen. he