"Wer 4 sind" zeigt die Fantastischen Vier auch in St. Wendel

Neue Dokumentation : St. Wendel flimmert jetzt auch über die Kino-Leinwand

Thomas Schwendemanns abendfüllender Kinodokumentarfilm „Wer 4 sind“ über die deutschen Hip-Hop-Pioniere Die Fantastischen Vier ist am Sonntag bundesweit in mehr als 300 Kinos gestartet, unter anderem auch im Movietown in Neubrücke direkt hinter der saarländischen Landesgrenze.

Die Dokumentation porträtiert dieGegenwart der Band, zeigt ihre Lebenswirklichkeit und offenbart die Unterschiedlichkeit dieser vier Charaktere. Der Filmemacher geht in Gesprächen mit Weggefährten und Musikerkollegen den Gründen ihres starken Zusammenhalts nach. Der Film begleitet die Fantas unter anderem bei der Entstehung zum Album „Captain Fantastic“ im Jahr 2018. Und ganz zum Schluss, im Abspann, ist auch das Konzert in St. Wendel zu sehen. Im Juni 2018 rappten die Fantas vor 15 000 Fans im Bosenbachstadion. Und dank einer Live-Schalte im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft und dem Spiel Deutschland gegen Schweden wurde gar ein Millionenpublikum auf die Kleinstadt aufmerksam. Und nun gibt es dieses Konzert sogar kurz auf der Kinoleinwand zu sehen.

So präsentierten sich die Fantastischen Vier im Juni 2018  auf der Bühne im St. Wendeler Bosenbachstadion. Foto: B&K/Bonenberger/Stadt St. Wendel

St. Wendels Bürgermeister Peter Klär (CDU) freut sich, dass die Kreisstadt mit dem aktuellen Kinofilm wieder in den Blickpunkt rückt. Und das bundesweit. Aus diesem Anlass erinnert er sich gerne zurück an den Sommer 2018: „St. Wendel hat eine große Tradition, was Open-Air-Konzerte angeht. Diese konnten wir erfolgreich wieder aufleben lassen.“ Die Stimmung sei unglaublich gewesen. „Hinzu kam, dass die ARD während ihrer Fußball-Übertragung mit mehr als 30 Millionen Zuschauern live nach St. Wendel geschaltet hat. Besser hätte der Neustart unserer Open-Air-Konzerte wirklich nicht laufen können. Wir konnten zeigen, dass St. Wendel nicht nur für sportliche Highlights steht, sondern, dass unsere junge, familienfreundliche und dynamische Stadt auch kulturell in der ersten Liga spielt und damit auch zur kulturellen Vielfalt des Landes entscheidend beiträgt. Mehr geht eigentlich nicht.“

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