Warken hatte nach dem 0:2 in Auersmacher einen dicken Hals

Warken hatte nach dem 0:2 in Auersmacher einen dicken Hals

Auersmacher. Gerade einmal 120 Menschen verliefen sich am Samstag beim Saarderby der Fußball-Oberliga zwischen dem SV Auersmacher und dem SV Rot-Weiß Hasborn im Stadion. Nach dem Schlusspfiff des 2:0-Sieges des SVA war man geneigt, denen, die nicht gekommen waren, für ihre richtige Entscheidung auf die Schulter zu klopfen

Auersmacher. Gerade einmal 120 Menschen verliefen sich am Samstag beim Saarderby der Fußball-Oberliga zwischen dem SV Auersmacher und dem SV Rot-Weiß Hasborn im Stadion. Nach dem Schlusspfiff des 2:0-Sieges des SVA war man geneigt, denen, die nicht gekommen waren, für ihre richtige Entscheidung auf die Schulter zu klopfen. Denn das, was beide Mannschaften über weite Strecken ablieferten, hatte genauso bedingt etwas mit attraktivem Fußballspiel zu tun wie der dabei bearbeitete Untergrund mit einem Fußballplatz. "Ich hatte nach dem Spiel einen ziemlich dicken Hals", gestand Gerd Warken, Trainer des SVH, einen Tag nach der bitteren Niederlage. "Unser Problem zieht sich schon durch die ganze Saison: Wir sind nicht konsequent und nicht über die vollen 90 Minuten diszipliniert." Und das, obwohl die Gäste die wenigen spielerischen Momente des gesamten Spiels für sich beanspruchen konnten: Zwischen der zehnten und 25. Spielminute hätten die Rot-Weißen nach hochkarätigen Chancen von Jan Stutz (11. Minute), Michael Petri (15.) und des starken Peter Lauer (24.) in Führung gehen müssen, scheiterten aber am besten SVA-Spieler: Schlussmann Christian Hollinger. "Mich ärgert gar nicht so sehr die Chancenverwertung. Wir haben in diesen Phasen ja gut gespielt und uns die Chancen selbst herausgespielt", resümierte Warken. "Schlimmer ist es, dass wir den Gegner eigentlich im Griff hatten, dann aber nachlässig wurden." So auch in der 39. Spielminute, als SVA-Stürmer Jörg Rau die zweite Auersmacher Chance gleich zur 1:0-Führung verwandelte. Die zweite Drangphase des SVH hatte ihren Höhepunkt nach einer Stunde, als wieder SVA-Torwart Hollinger mit beeindruckenden Reflexen den Ausgleich verhinderte. Andreas Oberhauser (59.), Michael Petri (61.) und Heiko Weber (62.) gelang es binnen drei Minuten nicht, Hollinger zu überwinden. In der 86. Minute dann markierte der eingewechselte Valentin Solovej den 2:0-Endstand. Das kommende Wochenende ist für Hasborn spielfrei, was Trainer Warken zur Aufarbeitung der Defizite nutzen möchte: "Wir haben aufgrund von teilweise älteren Verletzungen einen unterschiedlichen Fitnessstand in der Mannschaft. Das wollen wir in den nächsten Tagen korrigieren." zen

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