Unsere Woche Von gutem Lärm und bösem Lärm

So eine Baustelle vorm Bürofenster ist verdammt laut. Glauben Sie mir, ich spreche aus Erfahrung. Unsere Redaktion ist quasi umgeben davon. Die Brühlstraße wird schon seit Längerem saniert. Das ist nichts Neues. Aber vor ein paar Tagen hat ein Baggerfahrer ein riesiges Loch in unsere Einfahrt gerissen. Wir waren tapfer, haben uns an das Brummen und Rattern gewöhnt. Die Lautstärke, in der die Jugendlichen in der Mott abends Technomusik hören, ist da schon eine ganz andere Nummer. Die Bässe wummern wie eine Tiefkühltruhe mit Verstärker. Da ist es echt schwierig die Hirn-Disco beim Schreiben zu unterdrücken. Oder wie Kollegin Hannelore Hempel sagt: „Do genn ich wahnsinnig.“

Unsere Woche: Von gutem Lärm und bösem Lärm
Foto: SZ/Roby Lorenz

Umso mehr freuen wir uns, dass St. Wendel bald zur Rallye-Stadt wird. Der Lärm der Motoren wird sicherlirch alle anderen Geräusche übertreffen. Und nach den Rennen sorgen Bands endlich mal für wohltuende Klänge. Davon gab es diese Woche übrigens auch eine ganze Menge. Etwa bei Summer in the City und dem Rock’n’Roll-Festival auf dem Schaumberg. Der große Knall blieb dabei zum Glück aus. Die angekündigten Unwetter haben zumindest diese Veranstaltungen verschont. Hoffen wir mal, dass das auch beim Seefest so bleibt. Denn die einzigen Knaller, die wir dort hören wollen, sind die des Feuerwerks am Sonntagabend.

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