Von "Aschenbrödel" bis zu den "Lustigen Weibern"

Hirstein. Draußen Schnee, Eis und Kälte; drinnen schöne Melodien, der Übergang hätte nicht stimmungsvoller sein können: Das Weihnachtskonzert des Musikvereins Hirstein war eindrucksvoll und überzeugend

Hirstein. Draußen Schnee, Eis und Kälte; drinnen schöne Melodien, der Übergang hätte nicht stimmungsvoller sein können: Das Weihnachtskonzert des Musikvereins Hirstein war eindrucksvoll und überzeugend. Das Blasorchester unter der Leitung von Christoph Schnur und das Jugendorchester Notenkiller unter Bianca Wipper boten ein Programm mit besinnlichen Melodien und raffinierten Rhythmen, das die Herzen der zahlreichen Zuhörer in der evangelischen Kirche erwärmte. Moderatorinnen waren Melanie Zuschlag und Michaela Lorenz.Mit einem Werk, das von der Stadt Wien für die alljährlichen Wiener Festwochen, dem Vienna Festival, in Auftrag gegeben wurde, dargeboten vom Musikverein Hirstein, begann das Konzert. Es folgte "Melodie d'amore" aus der Oper Orpheus und Eurydike. Nach vielen Turbulenzen endete die Melodie wieder glücklich. Das gleiche gilt für "Aschenbrödel", eine Melodie aus dem gleichnamigen tschechischen Märchenfilm von 1973, der mittlerweile zum Klassiker in der Weihnachtszeit geworden ist. Zum Genießen gehörten auch "White Christmas" nach einer Version des Musikvereins Hirstein, "Lustige Weiber", ein Stück, das schon Shakespeare 1602 in seinem Werk zitiert hat, Variationen über ein Werk von Tylmann Susatio, ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert und "Vivo per lei" aus einem Liebeslied als Tribut an die Musik. Solisten in diesem Block waren Melanie Zuschlag (Alt-Saxophon), Markus Gerhart (Flügelhorn) und Jean Marc Bujak (Schlagzeug).

Die Notenkiller erfreuten mit "Bellas Lullaby" aus dem Film Twillight, Biss zum Morgengrauen, "Everything I do (I do it for you)", bekannt aus dem Film Robin Hood mit Kevin Koster, "Highlights from Tarzan", die schönsten Melodien aus dem Walt Disney Films Tarzan und "Hallelujah" aus dem Animationsfilm Shrek, die Version von Bon Jovi ist mittlerweile weltbekannt. Mit Riesenapplaus bedankten sich die begeisterten Zuhörer für das Dargebotene. se

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