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Vandalismus in St. Wendel nimmt kein Ende

Vandalismus in St. Wendel nimmt kein Ende

St. Wendel. Zum dritten Mal haben unbekannte Personen ihre Zerstörungswut an der Ruhebank am Bohnenrech in St. Wendel ausgelassen. Die Bank stand unterhalb der Skulptur "Fischkopf", hoch über dem Rad- und Wanderweg nach Bliesen. Wanderer machten dort oft Rast

St. Wendel. Zum dritten Mal haben unbekannte Personen ihre Zerstörungswut an der Ruhebank am Bohnenrech in St. Wendel ausgelassen. Die Bank stand unterhalb der Skulptur "Fischkopf", hoch über dem Rad- und Wanderweg nach Bliesen. Wanderer machten dort oft Rast. Die Täter gingen diesmal sogar so weit, dass sie nicht nur die Bretter abrissen, sondern sogar die Fundamente der Bank aus dem Boden hoben und die Böschung hinabwarfen. Ein St. Wendeler Bürger, der die Bänke selbst aufgestellt, nach Zerstörungen immer wieder erneuerte und den Platz seit Jahren liebevoll pflegt, ist empört über diese sinnlosen Taten. Wer Hinweise auf die unbekannten Täter hat, der wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Auch Pastor Thomas Damke von der Pfarrei St. Anna in Alsfassen beklagt sich über neue Schäden an Kirchenfenstern, die unbekannte Täter vor einigen Tagen dort angerichtet haben, diesmal neben dem Seiteneingang am Fußweg. Dort sind Scheiben mit Steinen eingeworfen worden. "Wegen der erheblichen Kosten und der angespannten Finanzlage der Pfarrgemeinde ist eine schnelle Behebung des Schadens nicht möglich", sagte der Geistliche. Die Kirche war in letzter Zeit schon öfter Ziel von Zerstörern. Auch hier werden Zeugen gesucht.Der St. Wendeler Ortsvorsteher Kurt Wiese zeigt sich besorgt über diese Entwicklung: "Leider geht es in unserer Stadt nicht so zu, wie es sein soll. Schauen Sie sich nur mal um, der Vandalismus nimmt an allen Ecken und Enden zu", sagte der Ortsvorsteher gegenüber der Saarbrücker Zeitung. Beide Vorfälle wurden bei der St. Wendeler Polizeiinspektion angezeigt. Dort laufen die Ermittlungen, die bisher aber in keinem der Fälle zu einem Erfolg geführt haben. gtrHinweise werden erbeten an den Polizeibezirk St. Wendel: Telefon (06851) 8980.