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Urweiler muss dringend den Hebel umlegen

Urweiler muss dringend den Hebel umlegen

Urweiler. Unverhofft kommt oft. Noch vor vier Wochen sah es so aus, als habe der STV Urweiler den Ligaverbleib in der Fußball-Bezirksliga St. Wendel unter Dach und Fach. Doch nach sechs Niederlagen in Serie ist der Klub wieder mitten drin im Abstiegskampf. "Wir hatten nicht mehr gerechnet, dass wir noch da unten hinein geraten

Urweiler. Unverhofft kommt oft. Noch vor vier Wochen sah es so aus, als habe der STV Urweiler den Ligaverbleib in der Fußball-Bezirksliga St. Wendel unter Dach und Fach. Doch nach sechs Niederlagen in Serie ist der Klub wieder mitten drin im Abstiegskampf. "Wir hatten nicht mehr gerechnet, dass wir noch da unten hinein geraten. Vor allem als wir im März eine Serie mit acht Punkten aus vier Spielen hinlegten", schüttelt Urweilers Abteilungsleiter Fußball, Christoph Backes, den Kopf. Nach der guten Serie im März hatte seine Mannschaft zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Doch dann setzte es sechs Niederlagen am Stück, während die Konkurrenz fleißig punktete. Vor dem Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen den Tabellen-Vierten Scheuern liegt Urweiler jetzt nur noch einen Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz. Neben Urweiler müssen noch fünf Teams um den Ligaverbleib zittern. Nach derzeitigem Stand in den oberen Ligen gäbe es in der Bezirksliga St. Wendel zwei Absteiger. Auf den Abstiegsplätzen stehen die SG Ottweiler (28 Punkte) und der VfB Berschweiler (29). Beide treffen am Sonntag in Ottweiler im "Abstiegsendspiel" aufeinander. Am letzten Spieltag spielt Berschweiler zu Hause gegen Meister Niederlinxweiler, Ottweiler muss zum Konkurrenten SV Steinberg/Deckenhardt. Vor den beiden Kellerkindern stehen Urweiler und die SG Braunshausen mit je 30 Zählern. Braunshausen spielt am Sonntag beim FC Oberkirchen und empfängt am letzten Spieltag den SC Alsweiler. Urweiler muss nach dem Heimspiel gegen Scheuern noch beim SV Bliesen ran. Die besten Chancen auf den Ligaverbleib haben der SV Namborn und der SV Steinberg/Deckenhardt (je 32 Punkte). Namborn spielt am Sonntag beim FC Niederkirchen und danach zu Hause gegen den SV Grügelborn. Steinberg spielt am Sonntag beim SV Überroth und danach zu Hause gegen Ottweiler. sem