Massive Schäden nach Unwetter Teile einer Photovoltaikanlage lösen sich in St. Wendeler Wohngebiet

St Wendel · Insgesamt zehn Einsätze absolvierten die Feuerwehrleute im Landkreis St. Wendel, nachdem am Nachmittag eine Front mit Sturmböen, Hagel und Gewitter über die Region gezogen war.

 Im St. Wendeler Wohngebiet "Am Schlaufenglan" hatten sich Module einer Photovoltaik-Anlage gelöst.

Im St. Wendeler Wohngebiet "Am Schlaufenglan" hatten sich Module einer Photovoltaik-Anlage gelöst.

Foto: Lukas Becker/Feuerwehr

Aus Südwesten kommend ist am Montagnachmittag eine Unwetterfront mit Gewitter, Starkregen, Hagel und Sturmböen über das St. Wendeler Land hinweggezogen. Das hatte in zehn Fällen den Einsatz der Feuerwehren zur Folge. Wie deren Sprecher Lukas Becker berichtet, rückten seine Kollegen hauptsächlich wegen umgestürzter Bäume oder Geröll auf Straßen aus. In Winterbach war es ein Wasserschaden, der die Feuerwehr auf den Plan rief.

Wie zusammengeklappt liegt das Photovoltaik-Modul in einem Vorgarten.

Wie zusammengeklappt liegt das Photovoltaik-Modul in einem Vorgarten.

Foto: Lukas Becker/Feuerwehr

Großeinsatz der Feuerwehr in St. Wendel

Neben diesen Klassikern gab es aber auch ungewöhnlichere Schadensbilder. Wie ein Trampolin, das in Urweiler in ein Hausdach flog. Der größte Einsatz aber führte die Feuerwehrleute in das Wohngebiet „Am Schlaufenglan“ in St. Wendel. Dort haben sich Module einer Photovoltaik-Anlage, die auf dem Dach eines Wohnhauses montiert waren, gelöst. „Es wurde vor Ort von Augenzeugen geschildert, dass sie erst hochgeflogen und dann wie in Zeitlupe von A nach B geflogen sind“, schildert Becker. Dabei seien andere Häuser beschädigt worden. Wie zusammengeklappt lag schließlich ein Modul in einem Vorgarten.

Die letzten Einsatzkräfte rückten gegen 18.20 Uhr wieder ein. Verletzt wurde nach Angaben von Becker niemand. Über die Höhe der entstandenen Schäden konnte der Sprecher keine Angaben machen.

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