Besitzer ist polizeibekannt Nach tödlichem Unfall mit geliehenem Motorrad in Namborn – Cross-Motorrad wieder aufgetaucht

Namborn · Tragischer Unfall mit geliehenem Motorrad: Neue Details bekannt nach tödlichem Vorfall in Namborn. Polizei ermittelt gegen mutmaßlichen Eigentümer.

Junger Mann stirbt bei Spritztour mit geliehenem Motorrad. (Symbolbild)

Junger Mann stirbt bei Spritztour mit geliehenem Motorrad. (Symbolbild)

Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Update vom 24. Juli: Am Freitagabend kam in Namborn ein junger Mann bei einem Unfall ums Leben. Auf einer Party lieh er sich ein Cross-Motorrad eines anderen Gastes und fuhr damit durch die Gegend. Die Spritztour endete für den 23-Jährigen tödlich. Er verlor mit überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug und fuhr gegen einen Minibagger.

Die Polizei traf am Unfallort ein, konnte jedoch zunächst kein Cross-Motorrad vorfinden. Obwohl den Beamten bereits in der Nacht bekannt war, wem die Maschine gehörte, meldete sich der Eigentümer erst am Sonntag bei der Polizei in St. Wendel. Er kooperierte und gab den Standort des Motorrads bekannt, wie der Leiter der Polizei St. Wendel, Jörg Valeske berichtet. Nun ermittelt die Polizei gegen den Eigentümer.

Nach tödlichem Unfall mit geliehenem Motorrad in Namborn – neue Details bekannt

Update vom 23. Juli: Ein junger Mann verunglückte tödlich in Namborn bei einem Motorrad-Unfall. Der 23-Jährige soll betrunken und möglicherweise zu schnell unterwegs gewesen sein, was laut Polizei zum Unfall führte.

Bei dem Motorrad soll es sich um eine geliehene Cross-Maschine handeln, die nach dem Unfall verschwunden ist. Laut unbestätigten Zeugenaussagen soll der mutmaßliche Eigentümer die Maschine vor dem Eintreffen der Polizei vom Unfallort entfernt haben. Auf SZ-Anfrage teile ein Sprecher der Polizeiinspektion St. Wendel mit, dass das Motorrad nicht zugelassen ist. Außerdem sei der mutmaßliche Besitzer der Unglücksmaschine in der Vergangenheit bereits polizeilich in Erscheinung getreten – gegen ihn werde derzeit ermittelt.

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Die Polizei sucht weiterhin nach dem Besitzer des Cross-Motorrads,

Unfall nach Party in Namborn – 23-Jähriger tot

Erstmeldung vom 22. Juli: Am späten Freitagabend (21. Juli) ereignete sich im Zusammenhang einer Party in Namborn ein schwerer Unfall mit einem Motorrad. Ein 23-Jähriger aus Birkenfeld kam dabei ums Leben. Wie die Polizei St. Wendel berichtet, wurden sie gegen 22 Uhr am Freitagabend nach Namborn gerufen. Partygäste vermissten dort einen ihrer Freunde. Die Suche nach ihm endete traurig.

Der 23-Jährige hatte sich zuvor das Cross-Motorrad eines anderen geliehen und war damit durch die Gegend gefahren. In der Straße „Auf der Scheib“ in Richtung der Straße „Zum Steinbruch“ verlor er durch überhöhte Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug und kam von der Straße ab. Dort prallte er gegen einen abgestellten Minibagger. Der junge Mann strab nach Aussagen eines Polizeisprechers an der Unfallstelle. Reanimationsversuche blieben erfolglos.

Tödlicher Unfall mit Crossmotorrad in Namborn – ohne Helm und Führerschein unterwegs

Der Fahrer war nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis und es besteht der Verdacht, dass er Alkohol getrunken und Betäubungsmittel konsumiert hatte. Zudem war für den Fahrer fatal, dass er keinen Helm trug.

Als die Polizei vor Ort ankam, war das Motorrad bereits verschwunden. Auch der Eigentümer wurde nicht angetroffen. Allerdings sei der Polizei bekannt, wem das Fahrzeug gehört, wie der Polizeisprecher mitteilt. Die Ermittlungen zu dem Unfall dauern an.