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Tipps gegen Schimmel in der Wohnung

Verbraucherzentrale : Tipps gegen Schimmel in der Wohnung

Energieberater der Verbraucherzentrale befassen sich dieses Mal mit einem typischen Winterthema und geben Ratschläge.

Ein typisches Winterproblem plagt derzeit viele Mieter und Hauseigentümer. Speziell in Zimmer-Ecken und in schlecht geheizten Schlafzimmern wächst Schimmel auf kalten Wandbereichen. Bei solchen Schwierigkeiten, helfen die Energieberater der Verbraucherzentrale, indem sie Tipps und Hinweise zur Schimmelvermeidung geben. In jedem Fall ist es Feuchtigkeit, die das Schimmelwachstum begünstigt, sagt Werner Ehl, Energieberater der Verbraucherzentrale.

Im Sommer spielt es außer bei Souterrainwohnungen kaum eine Rolle, wie viel Wasserdampf beim Kochen, Duschen oder Wäschetrocknen in die Raumluft gelangt – oder Luftfeuchtigkeit beim Atmen. Jedenfalls kann jedes Gramm Wasser, wenn es draußen kalt ist, das Schimmelwachstum fördern. Denn sobald geheizt werden muss, werde aus Gründen der Sparsamkeit weniger gelüftet. Dabei sei zu bedenken, dass die relative Luftfeuchtigkeit vor kalten Wänden ansteigt, sagt der Fachmann. Wenn diese nicht regelmäßig abgeführt wird, kann sich Schimmel bilden. Besonders gefährdet seien sogenannte geometrische Wärmebrücken wie Zimmer-Ecken, die durch zwei Außenwände gebildet werden. Auch dünne Wände von Heizkörpernischen könnten von Schimmel befallen werden, wenn der Heizkörper immer kalt bleibe. Eine erste Beratung zur Schimmelvermeidung bietet die Verbraucherzentrale in den 18 saarländischen Energieberatungs-Stützpunkten an. Diese Beratung ist Dank der Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale kostenfrei.

Wenn in der Erstberatung keine konkreten Hinweise zur Schimmelvermeidung gegeben werden können, besteht die Möglichkeit eines Hausbesuchs. Ein sogenannter „Detail-Check Schimmel“ kostet 30 Euro Eigenanteil. Die darüber hinausgehenden Kosten trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.