THW-Musikzug in der Kurhalle

THW-Musikzug in der Kurhalle

Braunshausen. Beim Konzert 2008 des Musikvereins Braunshausen in der Kurhalle Nonnweiler am Samstag, 7. Juni, 20 Uhr, stellt sich die Stadtkapelle Hermeskeil mit 60 Aktiven unter der Leitung von Gerhard Piroth vor

Braunshausen. Beim Konzert 2008 des Musikvereins Braunshausen in der Kurhalle Nonnweiler am Samstag, 7. Juni, 20 Uhr, stellt sich die Stadtkapelle Hermeskeil mit 60 Aktiven unter der Leitung von Gerhard Piroth vor. Weil auch das Große Orchester des MV Braunshausen unter der Leitung von Stefan Barth viel Qualität zu bieten hat, werden die Besucher gut zwei Stunden lang musikalische Bestleistungen erfahren. Die Hermeskeiler Kapelle ist 1919 gegründet worden. Das war damals zu inflationären Zeiten nur möglich über eine persönliche Spende von je 50 Mark pro Mitglied. Ziel war "die Förderung der edlen Musik, Veredelung und Verschönerung der Gottesdienste". Inzwischen steht zwar die Gestaltung kirchlicher Feste nicht mehr im Vordergrund, aber sie hat immer noch einen hohen Stellenwert im Terminkalender der heutigen Stadtkapelle. Diese nimmt seit 1987 auch die Aufgaben des THW-Bundesmusikzuges wahr. Die Kapelle hat ein Durchschnittsalter von 26 Jahren. In der Kurhalle Nonnweiler werden die Hermeskeiler den zweiten Konzertabschnitt bestreiten. Der Braunshauser Dirigent Stefan Barth war selbst mehr als zehn Jahre aktives Mitglied in der Stadtkapelle und hat dort gemeinsam mit dem heutigen Leiter Gerhard Piroth musiziert. Barth erwartet von Hermeskeil "viele Facetten moderner Unterhaltungsmusik, virtuose Solo-Trompeten und musikalische Akzente mit viel Lokalkolorit". Im ersten Teil spielt Braunshausen vornehmlich Werke der sinfonischen Blasorchester-Literatur. Mit "With Trumpers and Drums" sollen die Verdienste des vor beinahe drei Jahren verstorbenen "Grandseigneurs der Blasmusikszene", Alfred Reed, gewürdigt werden. Der Titel "Firedance" enthält irische Folklore; er beendet den ersten Programmteil. wb

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