Wiesbach siegt beim Turnier des SV Hasborn

Wiesbach siegt beim Turnier des SV Hasborn

Nach einem missglückten Start in die Hallenrunde hat der FC Hertha Wiesbach das Turnier in Hasborn gewonnen. Damit sicherte sich der Fußball-Oberligist 28 Qualifikations-Punkte für das Hallenmasters. Nico Veeck und Giovanni Runco trafen im Finale doppelt.

Einen Oberligisten konnten sie bezwingen, am FC Hertha Wiesbach biss sich der VfL Primstal aber die Zähne aus: Im Finale des Masters-Qualifikationsturniers des SV Rot-Weiß Hasborn in der Sporthalle Theley (56 Wertungspunkte) verwies die Hertha den Tabellendritten der Fußball-Saarlandliga mit 6:3 standesgemäß auf den zweiten Platz. Zwei Mal Nico Veeck, zwei Mal Giovanni Runco und Hendrik Schmidt sorgten am Mittwochabend für eine 5:0-Führung der Hertha. Primstals Tobias Scherer konnte mit einem Doppelpack auf 2:5 verkürzen. Scherer ging danach als fliegender Torwart zwischen die Pfosten, doch dieser Schuss ging nach hinten los. Als der Doppeltorschütze mitstürmte, schoss Angelo dal Col das Leder zum 6:2 für Wiesbach ins leere Tor. Sekunden vor Schluss fiel der letzte Treffer.

"Wir freuen uns riesig über diesen Sieg. Wir haben bei zwei Turnieren vorher keine Punkte für die Masters-Qualifikation geholt. Deshalb war es extrem wichtig für uns, hier zu gewinnen", erklärte Wiesbachs Abwehrspieler Boris Becker nach dem Schlusspfiff. Durch die 28 Punkte für den Turniersieg ist Wiesbach jetzt Sechster in der Qualifikations-Wertung. Für Becker war die Partie gegen Primstal ein ganz besonderes Endspiel. Der 25-Jährige stammt aus Primstal und spielte in der Jugend beim VfL.

Auf dem Weg ins Endspiel hatte Wiesbach im Halbfinale auch den gastgebenden SV Rot-Weiß Hasborn ausgeschaltet. Die Hertha gewann diese Partie mit 4:1. Matchwinner war Daniel Klesen mit drei Treffern. Hasborn verlor anschließend auch das Spiel um Platz drei mit 1:2 gegen den Führenden der Masters-Qualifikations-Wertung, den SV Saar 05, durfte sich aber über 700 Zuschauer beim Turnier freuen.

Wiesbachs Endspielgegner Primstal bezwang zunächst im Halbfinale den SV Saar 05 mit 2:1. Im Finale gab es dann aber die 3:6-Schlappe gegen Hertha Wiesbach. Das Finale verlief unter anderem auch so deutlich, weil die Spieler des VfL Primstals im Endspiel müde Beine hatten. "Ja, wir waren ein wenig platt", gab Primstals Torwart-Routinier Stefan Noß zu. "Saar 05 hat uns im Halbfinale alles abverlangt, das hat viel Kraft gekostet. Da haben uns gegen Wiesbach einfach ein paar Prozent gefehlt, um nach dem Rückstand noch einmal nachzulegen."

In der Vorschlussrunde gegen Saar 05 war Noß zum Matchwinner für seine Mannschaft geworden. Er zeigte einige starke Paraden und hielt unter anderem 26 Sekunden vor Schluss einen Zehnmeter von Saarbrückens Armend Haliti. Dadurch bewahrte er seine Mannschaft vor der Verlängerung. Zuvor hatten Pascal Limke und Marc Pesch für Primstal getroffen, Lukas Feka hatte den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich für die 05er markiert.