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Wehr ist auf neuestem Stand der TechnikHoffen auf wenig Einsätze für neues Feuerwehr-Fahrzeug Neuer Gerätewagen Atemschutz wurde für den Landkreis St. Wendel angeschafft

Wehr ist auf neuestem Stand der TechnikHoffen auf wenig Einsätze für neues Feuerwehr-Fahrzeug Neuer Gerätewagen Atemschutz wurde für den Landkreis St. Wendel angeschafft

Hasborn. "Ich hoffe, dass das Fahrzeug nicht so oft eingesetzt wird", sagte der Bürgermeister der Gemeinde Tholey, Hermann-Josef Schmidt, bei der Übergabe des Kreiseinsatzfahrzeuges Gerätewagen Atemschutz an die Freiwillige Feuerwehr Hasborn

Hasborn. "Ich hoffe, dass das Fahrzeug nicht so oft eingesetzt wird", sagte der Bürgermeister der Gemeinde Tholey, Hermann-Josef Schmidt, bei der Übergabe des Kreiseinsatzfahrzeuges Gerätewagen Atemschutz an die Freiwillige Feuerwehr Hasborn. Eine verständliche Aussage, denn schließlich hofft niemand, dass es einen solch schweren Brand gibt, bei dem Atemschutzmasken zur Sicherheit der Feuerwehrleute oder zur Bergung von Personen aus brennenden Gebäuden benötigt werden.Sollte dies aber doch einmal der Fall sein, dann können die Bürger im Landkreis St. Wendel nun sicher sein, dass ein Gerätewagen anrückt, der dem neuesten Stand der Technik entspricht. Das in Hasborn übergebene Fahrzeug mit einem Spezialumbau der Firma Miro Logistiksysteme aus St. Wendel wird nicht nur in Hasborn, sondern im ganzen Landkreis eingesetzt. Das Fahrzeug ist 7,495 Tonnen schwer und verfügt über eine umfangreiche Ausstattung mit Atemschutzgeräten, Atemschutzmasken, Schutzanzügen und einer Wärmebildkamera.Zwei Gründe waren für eine Stationierung des Fahrzeuges in Hasborn ausschlaggebend. Zum einen liegt der Tholeyer Gemeindeteil zwar nicht zentral im Landkreis, dafür aber nah an der Autobahn A1, so dass alle Orte schnell angefahren werden können. Zum anderen konnten in das neue Fahrzeug noch Gerätschaften im Wert von 35000 Euro aus einem älteren Fahrzeug des Löschbezirkes Hasborn übernommen werden. So wurden die Anschaffungskosten für das neue Fahrzeug gemindert. Die Finanzierung des Gerätewagens Atemschutz hat der Landkreis St. Wendel komplett aus Mitteln aus der Feuerwehrschutzsteuer übernommen. Insgesamt flossen rund 96000 Euro für das neue Fahrzeug. "Gut angelegtes Geld", fand Landrat Udo Recktenwald, der den Schlüssel des roten Wagens nach der Einsegnung durch Pater Hugo Aust von der Benediktinerabtei Tholey an den Löschbezirksführer der Freiwilligen Feuerwehr Hasborn, Roland Perius, überreichte. Denn Recktenwald weiß: "Der Atemschutz wird heutzutage bei Feuerwehreinsätzen immer wichtiger."Zwei weitere Fahrzeuge Bei der Übergabe des neuen Gerätewagens Atemschutz in Hasborn wurden noch zwei weitere Feuerwehrfahrzeuge ihrer Bestimmung übergeben. Der Wehrführer der Gemeinde Tholey, Hans-Josef Keller, erhielt einen neuen Kommandowagen. Der Renault wird zunächst für drei Jahre geleast und dann gekauft. Kostenpunkt: rund 14000 Euro. Des Weiteren erhielt der Löschbezirk Sotzweiler einen Hochwasseranhänger. Bei diesem Anhänger handelt es sich um einen früheren Atemschutzanhänger, der von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Sotzweiler in Eigenregie umgebaut wurde. Er ist nun beispielsweise mit Tauchanzügen und Sandsäcken bestückt. Die Kosten beliefen sich auf rund 8000 Euro.