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Gemeinderat: Warmer Geldregen aus der Bundeshauptstadt

Gemeinderat : Warmer Geldregen aus der Bundeshauptstadt

Formalitäten zu Bad-Sanierung auf den Weg gebracht.

(evy) Im März kam die gute Nachricht aus Berlin: Der Bund stellt drei Millionen Euro für die Sanierung des Schaumbergbades zur Verfügung. Umwälzpumpen, eine neue Lüftung für die Schwimmhalle oder Arbeiten an Dach, Decke und Wänden des Bades stehen unter anderem auf der Prioritätenliste. Dafür sind Kosten von 3,77 Millionen Euro veranschlagt, 90 Prozent der Kosten werden gefördert. Für die Gemeinde bleibt noch ein Eigenanteil von 300 000 Euro. „Ich bin erleichtert, dass wir den Bundeszuschuss bekommen haben. Das ist die Grundlage, um den Badbetrieb aufrecht erhalten zu können“, sagte Tholeys Bürgermeister Hermann Josef Schmidt (CDU) in der jüngsten Gemeinderatsitzung. Darin galt es für die Mitglieder, wichtige Weichen zu stellen, um die Fördermittel zu beantragen. Ehe die Arbieten beginnen können, sind also noch ein paar Formalitäten zu erledigen. Um juristisch alles auf sichere Beine zu stellen, haben sich die Ratsmitglieder darauf verständigt, die Kanzlei Eisenbeis in Saarbrücken zur Unterstützung mit ins Boot zu holen. Sie begleiten die europaweiten Ausschreibungen. Diese müssen beispielweise für die technische Betriebsführung des Bades oder dessen Reinigung erarbeitet werden. Einstimmig beschloss der Rat daher, die hier bestehenden Veträge zu Beginn der Sanierung zu kündigen.

Diese soll im nächsten Jahr über die Bühne gehen. Wie Tholeys Rathauschef informierte, muss das Schaumbergbad währenddessen für vier bis sechs Monate geschlossen werden. „Wir haben das Bad auf der Schiene“, sagte Schmidt abschließend und nannte die getroffenen Beschlüsse „historisch“.