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Schwalbenfreundliche Hasborner

Schwalbenfreundliche Hasborner

Mit der Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" will der Naturschutzbund Nabu Saarland die Aufmerksamkeit auf die Mehl- und Rauchschwalben lenken, die als typische Kulturfolger auf die Hilfe des Menschen angewiesen sind. Doch die bleibt immer öfter aus, und die Bestände der Schwalben gehen stetig zurück. "Das hängt damit zusammen, dass Schwalbennester an Hausfassaden immer öfter als störend empfunden und bei einer Sanierung entfernt werden. Was übrigens verboten ist und unter Strafe steht, weil die Schwalben und der Mauersegler streng geschützt sind", wie der Vorsitzende des Nabu-Ortsverbands Hasborn-Dautweiler, Franz-Rudolf Weber, erläutert. Doch es gibt auch noch die Schwalbenfreunde. Hausbesitzer, die die Brutplätze erhalten und mit Hilfe der Nabu-Aktivisten neue Nester an ihren Häusern anbringen. Diese schwalbenfreundlichen Hausbesitzer wurden beim ersten Schwalbenfest des Nabu Saarland an der Scheune Neuhaus vom Landesvorsitzenden Ulrich Heintz ausgezeichnet. Unterstützt wurde Heintz von der Naturschutzbehörde und Umweltminister Reinhold Jost (SPD). Seit dem Projektstart 2015 gingen über 50 Bewerbungen beim Nabu ein. Aus Hasborn wurden Familie Buchheit und Familie Stoll ausgezeichnet. Außerdem erhielt Guido Buchheit die Schwalbenplakette. Für die Familie Stoll, die verhindert war, nahm der Vorsitzende Weber die Plakette entgegen.

Weitere Infos und Bewerbungsformular zum "Schwalbenfreundlichen Haus" unter www.schwalbenwillkommen-nabu-saar.de .