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Schüler stark fürs Leben machen

Schüler stark fürs Leben machen

Hasborn. "Klasse 2000 - fit fürs Leben, wir sind dabei!", dies ist der Titel eines sehr erfolgreichen bundesweiten Grundschul-Projektes des "Vereins Programm Klasse 2000". Das pädagogische Konzept verfolgt das Ziel, die Entwicklung der Kinder hin zu einem gesunden Leben ohne Sucht und Gewalt zu fördern

Hasborn. "Klasse 2000 - fit fürs Leben, wir sind dabei!", dies ist der Titel eines sehr erfolgreichen bundesweiten Grundschul-Projektes des "Vereins Programm Klasse 2000". Das pädagogische Konzept verfolgt das Ziel, die Entwicklung der Kinder hin zu einem gesunden Leben ohne Sucht und Gewalt zu fördern.Es begleitet die Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse und kann so nachhaltig wirken. Im Schuljahr 2008/09 beteiligten sich fast 14 000 Klassen mit 325 000 Schülern aus 16 Bundesländern an "Klasse 2000". Einen kleinen Haken hat das Projekt für die meist klammen Schulklassen jedoch: Pro Klasse und Schuljahr wird ein Kostenbeitrag von 220 Euro erhoben. Dies ist auch für die Grundschule Hasborn sehr viel, zuviel Geld. Da trifft es sich prima, dass die Hasborner mit der "Isolde und Hans-Dieter Frisch-Stiftung" einen kinderfreundlichen Sponsor gefunden haben, der in den nächsten drei Jahren für drei Klassen diese Beträge aufbringt. Direktor Bernd Henkes dankte bei der Vorstellung des Projektes der Frisch-Stiftung für die großzügige Unterstützung. "Klasse 2000" umfasst Gesundheitsthemen, Persönlichkeitsentwicklung und soziales Lernen. So erfährt man viel über Ernährung, Bewegung und Entspannung, übt den Umgang mit Problemen und negativen Gefühlen, lernt die gewaltfreie Lösung und Konflikten und den "richtigen" Umgang mit Fernsehen und Computer. Auch werden die Gefahren von Tabak, Alkohol und Drogen aufgezeigt. "Klasse 2000" legt großen Wert auf die Einbindung und Information der Eltern. Ziehen Schule und Eltern an einem Strang, kann Gesundheitsförderung besonders erfolgreich sein. "Wenn sich viele zusammentun, geht es viel leichter", darauf wies auch Karl Kasper, Direktor der Stiftung Hospital St. Wendel, hin: "Wir haben in den letzten Jahren in der Gemeinde Tholey bei der Jugendhilfe ein soziales Netzwerk aufgebaut. Landkreis, Gemeinde, Familienberatungszentrum, WIAF, Stiftung Hospital und weitere Institutionen engagieren sich hier gemeinsam in der offenen Jugendhilfe."red