Öffentliche Führung auf dem Schaumberg

Unterwegs sein in der Gemeinde Tholey : Schaumbergturm, Schmugglerpfad und Spinnkunst

Die Gemeinde Tholey bietet an diesem Wochenende eine Wandertour und Führungen an.

Wandern auf historischen Pfaden, hoch hinaus oder alte Handwerkskunst bestaunen – die Gemeinde Tholey hat für dieses Wochenende drei Freizeitangebote in petto.

So startet diesen Samstag, 1. Juni, eine Wanderung unter dem Motto „Auf Schmuggler-Pfaden rund um das Hofgut Imsbach“. Wie ein Sprecher der Verwaltung berichtet, treffen sich die Teilnehmer um 14 Uhr auf dem Parkplatz am Hofgut Imsbach. Von dort aus startet die 8,5 Kilometer lange Wanderung, die überwiegend über die Tafeltour „Offizierspfad Imsbach“ führt. Klaus Linnenbach aus Theley wird die Wanderer begleiten. Entlang des Landschaftsparks wird die Geschichte der verschiedenen Grenzsteine erläutert. Diese markierten die Grenzlinien, die das Saargebiet vom deutschen Reich sowie das oldenburgische Hofgut Imsbach vom preußischen Mettnich trennte. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Eine öffentliche Führung im Schaumbergturm startet diesen  Sonntag, 2. Juni, um 14 Uhr. Die Teilnahme kostet zwei Euro, hinzu kommt ein Euro Eintritt für den Turm. Treffpunkt zur Führung ist am Eingang des Turms.

Der Schaumberg zählt mit seinen 569 Metern Höhe zu den höchsten Erhebungen im Saarland. Von der Aussichtsplattform gibt es eine Aussicht über das Saarland bis zum Pfälzer Wald, den Vogesen und dem Hunsrück, teilt ein Sprecher der Gemeindeverwaltung mit. Im Turm gibt es zwei Ausstellungen: „Gipfeltreffen“ zeigt die Entwicklung der deutsch-französische Freundschaft als Dialog zwischen der Geschichte des Schaumberger Landes und des Saarlandes und „COZwo&Co.“ zeigt, welche Faktoren zum Klimawandel beitragen und wie er sich vermindern lässt.

Eine weitere öffentliche Führung der Gemeinde ist für diesen Sonntag, 2. Juni, 16 Uhr, in der Johann-Adams-Mühle bei Theley geplant. Die Führung geht durch das Kreismühlenmuseum mit der mittelalterlichen Backstube der 1589 erstmals schriftlich erwähnten Wassermühle. Die heutigen Mühlengebäude gehen auf das Jahr 1735 zurück. Die Teilnahme an der Führung kostet zwei Euro.

An diesem Tag setzt außerdem wieder einmal Gerdi Besch in der „gudd Stubb“ der Mühle das Spinnrad in Gang. Sie zeigt alte Spinnkunst und wie früher Wolle verarbeitet wurde. Von 15 bis 17 Uhr können ihr die Besucher dabei gerne über die Schulter schauen. Die Johann-Adams-Mühle kann laut Gemeinde jeden Sonn- und Feiertag jeweils von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden.