Land auf Schwung: Mit Sanierungsgebieten die Ortsbilder aufhübschen

Land auf Schwung : Mit Sanierungsgebieten die Ortsbilder aufhübschen

Ortsbilder spielen eine Rolle dabei, wie attraktiv eine Region wahrgenommen wird. Um Landflucht zu verhindern, gelte es, die Infrastruktur aufrecht zu erhalten und zu verbessern. Helfen kann dabei die Ausweisung von Sanierungsgebieten.

Wie ein Sprecher der Initiative Land(auf)Schwung mitteilt, möchte die Wasser- und Energieversorgung Kreis St. Wendel (WVW) die Gemeinden im Landkreis bei diesem Prozedere unterstützen. Mit Hilfe einer Förderung von Mitteln aus dem Bundes-Modellvorhaben Land(auf)Schwung können die Kommunen auf dem Themengebiet der „Dorf-
Innen-Entwicklung“ Impulse für die Revitalisierung der Dörfer und Ortsteile erhalten.

Mit dem Einsatz der Land(auf)Schwung-Mittel zur Ausweisung von Sanierungsgebieten im vereinfachten Verfahren profitieren die Eigentümer der Wohngebäude: Sie können entsprechend dem Einkommenssteuergesetz Teile der Anschaffungs- und Herstellungskosten ihrer Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen steuerlich in erhöhter Form abgelten. Das schaffe einen zusätzlichen Anreiz zur eigenen Haus- bzw. Wohnungssanierung. Im vereinfachten Sanierungsverfahren dürfen Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen nur nach besonderen Vorschriften durchgeführt werden. Sie dienen der Behebung städtebaulicher Missstände und funktioneller Schwächen. Im Sitzungssaal des Rathauses in Tholey überreichte Landrat Udo Recktenwald (CDU) dem Tholeyer Bürgermeister Hermann-Josef Schmidt (CDU) jetzt einen symbolischen Scheck zum Projekt in Höhe von 7966 Euro. Zählt man die Gemeinden Freisen, Marpingen, Nohfelden und die Kreis-
stadt noch dazu, liegt die Fördersumme insgesamt bei 36 877 Euro. Mit dem Projekt wird das Angebot an Sanierungsgebieten im Landkreis erweitert.

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