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Junge Brandschützer löschen Brand an der Hasborner GrundschuleMit Elan bei der Sache

Junge Brandschützer löschen Brand an der Hasborner GrundschuleMit Elan bei der Sache

Hasborn-Dautweiler. Die Grundschule in Hasborn steht in Flammen. Zeitversetzt werden die einzelnen Jugendfeuerwehren alarmiert. Die Floriansjünger aus Hasborn - Dautweiler, die selbst hier die Schulbank drücken, rollen zum Löschangriff ihre Schläuche aus

Hasborn-Dautweiler. Die Grundschule in Hasborn steht in Flammen. Zeitversetzt werden die einzelnen Jugendfeuerwehren alarmiert. Die Floriansjünger aus Hasborn - Dautweiler, die selbst hier die Schulbank drücken, rollen zum Löschangriff ihre Schläuche aus. Die Scheuerner übernehmen die Wasserversorgung und bekämpfen die Flammen vor dem Eingangsbereich, und schirmen seitlich die Schule mit einem Schaumteppich ab.. Die Wehr aus Bergweiler rettet mittels Leiterhebel und einer Schleifkorbtrage eine verletzte Person aus dem Obergeschoss des Gebäudes. Alles unter Kontrolle - denkste!. Das Drehbuch der Gemeinschaftsübung hält die jungen Brandschützer mächtig auf Trab. Auf der Rückseite des Gebäudes schlagen die Flammen hoch. Theley, Überroth, Lindscheid, Tholey und Sotzweiler rücken gleichzeitig an. Schnell steht der Löschangriff und die sich im Gebäude befindlichen Angriffstrupps erhalten über Seilzüge ihr so dringend benötigtes Werkzeug. Kurzes Durchatmen, der Nachwuchs hat die Lage im Griff.. Plötzlich wird es aber erneut hektisch. Ein Junge ist auf einer unbegehbaren Mauer beim Krabbeln verunglückt. Die angeforderten Spezialisten aus Bergweiler übernehmen die Menschenrettung. Eine Seilbahn wird aufgebaut und mit einem Greifzug wird der verletzte Junge in einer Trage herunter gelassen und sofort versorgt. Geschafft. Der Brand ist gelöscht und die verletzten Personen sind dem Weg ins Krankenhaus. Die 110 Jugendfeuerwehrangehörigen aus allen acht Löschbezirken haben ganze Arbeit geleistet. "Einfach stark", lobt Landesbrandinspekteur Bernd Becker. Es seine eine tolle Demonstration in Öffentlichkeit gewesen, bei alle ihr gesamtes Spektrum gezeigt und ihr Können dargestellt haben. "Dafür haben wir ja auch geübt", bemerkt der 8 - jährige Jugendfeuerwehrmann Jannick Kihm aus Tholey. Für ihn, wie für Helena - Ramona Schu, war es die erste große Bewährungsprobe. "Mein Bruder Noah hat mir erzählt das es in der Feuerwehr so viel Spaß macht", berichtet die 9 - jährige aus Bergweiler, und ist deshalb letzte Woche der Jugendfeuerwehr beigetreten. "Es war sehr anschaulich was ihr gezeigt habt. Es ist wichtig das ihr lernt im Team zu arbeiten, und wisst das ihr euch in schwierigen Lagen aufeinander verlassen könnt", sagt Bürgermeister Herrmann Josef Schmidt bei seiner positiven Manöverkritik. Auch der Gemeindejugendfeuerwehrbeauftragte und Einsatzleiter Michael Feil strahlt. "Eine Übung erfüllt auch seine pädagogischen Zwecken. Damit können wir den Eltern unsere Nachwuchsarbeit näher bringen", meint er. In der Gemeinde könne man mit Stolz auf den Nachwuchs blicken. "130 Jugendliche sind in den acht Löschbezirken verteilt. Nachwuchssorgen haben wir nicht", stellt Feil fest. Heute habe sich wieder gezeigt mit welch großem Elan alle bei der Sache seien. Dies sei das Wichtigste.