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Jahreshauptübung Feuerwehr Bergweiler-Sotzweiler

Übung des Löschbezirks Bergweiler-Sotzweiler : Rettungskräfte proben den Ernstfall

Der Löschbezirk Sotzweiler-Bergweiler und das Deutsche Rote Kreuz haben verschiedene Unglückszenarien geübt.

Eine gemeinsame Jahreshauptübung hat der Löschbezirk Bergweiler-Sotzweiler mit dem Ortsverein Sotzweiler-Bergweiler des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) organisiert. Wie ein Feuerwehr-Sprecher berichtet, wurden dieses Mal drei Szenarien in der Straße Unter den Linden in Bergweiler vorbereitet.

Der erste Teil der Übung war ein angenommener Brand in einer ehemaligen Gaststätte. Da das Gebäude jedoch bewohnt ist, wurde der Löschangriff nur angedeutet. Um eine verletzte Person aus dem Obergeschoss zu retten, wurde diese mittels eines Leiterhebels vom Balkon in Sicherheit gebracht. Geübt wurde mit sogenannten Dummys. Am Boden übernehmen dann Mitglieder der Jugendfeuerwehr die Opferrolle. Die Verletzten wurden anschließend vom DRK-Ortsverein versorgt.

Die zweite Übung simulierte einen Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeug unter einem Rollcontainer verkeilt war. Bei dieser Übung musste der Container abgestützt und gegen Wegrollen gesichert werden. Anschließend konnte die Person auf dem Fahrersitz schnell aus der misslichen Lage befreit werden.

Ein Auto, das mit dem Dach auf einem Betonklotz lag, war das Szenario der dritten und letzten Übung. Eine Puppe musste vom Rücksitz des Fahrzeugs gerettet werden. Dazu musste diese laut eines Sprechers gegen Abrutschen abgesichert werden. Im Anschluss wurde mit mehreren Rettungszylindern gleichzeitig das Fahrzeug nach oben gedrückt und die Rettungsöffnung vergrößert.

Ein Auto, das mit dem Dach auf einem Betonklotz lag, war das Szenario der dritten Übung. Die Einsatzkräfte mussten dabei eine Puppe vom Rücksitz des Fahrzeugs retten. Foto: Lukas Becker/Feuerwehr

Tholeys Bürgermeister Hermann Josef Schmidt (CDU) lobte den sehr guten Ausbildungsstand in der abschließenden Besprechung am Ende der Hauptübung. Auch Ortsvorsteher Wolfgang Recktenwald, der stellvertretende Ortsvorsteher Karl Jürgen Junker sowie Brandinspekteur Dirk Schäfer schlossen sich dem Lob an.