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Hasenschule von Klaus Linnebach im Wald bei Theley

Ostern : Hasenschule erinnert im Wald ans Osterfest

Im Waldgebiet rund um das Hofgut Imsbach hat Klaus Linnenbach von den Wanderfreunden Qualmende Socken wieder seine Hasenschule aufgebaut. Seit acht Jahren richtet der Theleyer immer an gleicher Stelle in eine Baumwurzel seine Osterinstallation.

„Die Idee zur Hasenschule entstand nach vielen Rückmeldungen, die ich von Vorbeiwandernden bekam, die von meiner Krippe begeistert waren“, verrät Linnenbach. In der Weihnachtszeit baut er genau dort eine Krippe auf. „Schon als Kind war ich ein Fan des Kinderbuchklassikers ‚Die Häschenschule’, der in diesem Jahr 95. Jahre alt wird.“ So erinnert die Baumwurzelschule auf der Imsbach sofort an das Kinderbuch. In hölzernen Schulbänken sitzen die Hasenschüler, kleine Holzminiaturen, und lauschen dem an der Schultafel dozierenden Lehrer. Klaus Linnenbach hat seine Szenerie liebevoll in Moos gebettet, aus Rindenstücken Wandelemente gestaltet und sogar über dem Freiluftklassenzimmer ein Schild angebracht. Die darüber liegenden Äste hat der Wanderfreund mit bunten Eiern dekoriert, die sich im Wind wiegen und das Osterfest ankündigen. Ostern und Weihnachten sind ihm die wichtigsten Fest im Jahr: „Ostern steht für mich sinnbildlich für das Frühjahrserwachen in der Natur“. Obwohl 2017 alle Figuren seiner Hasenschule entwendet wurden, macht Klaus Linnenbach begeistert weiter mit neuen Figuren: „Zu Beginn dieses Jahres wurde auch noch die Wurzel entwendet, die mir immer als Standort diente. Aber ich fand schnell ein neues Zuhause für meine Krippe und die Hasenschule.“ Ein wachsames Auge auf seine kleinen Kunstwerke hält regelmäßig ein Bekannter aus Selbach: „Er ist ein großer Freund meiner Waldinstallationen. Für ihn ist es Ehrensache, täglich von Selbach aus seine Objektschutz-Streife zum Aufstellort zu fahren und mir jedes Mal per SMS von seinen Beobachtungen zu berichten.“