"Gold" für Bergweiler Feuerwehr

"Gold" für Bergweiler Feuerwehr

Bergweiler. In der Bergweiler Mannschaft waren beim Feuerwehr-Leistungswettbewerb auch zwei Feuerwehrkameraden vom Löschbezirk Tholey vertreten, die mit Bergweiler bereits die Stufen I, Bronze, und II, Silber, erworben hatten. Vier Gruppen kamen aus dem Kreis Merzig-Wadern

Die Bergweiler Wehr bekam das goldene Leistungsabzeichen.

Bergweiler. In der Bergweiler Mannschaft waren beim Feuerwehr-Leistungswettbewerb auch zwei Feuerwehrkameraden vom Löschbezirk Tholey vertreten, die mit Bergweiler bereits die Stufen I, Bronze, und II, Silber, erworben hatten. Vier Gruppen kamen aus dem Kreis Merzig-Wadern. Die Leistungsanforderungen bestanden aus einer theoretischen Prüfung, bei der verschiedene feuerwehrtechnische Fragen beantwortet werden mussten, dem Vorführen von Stichen und Knoten sowie aus einem Lösch- und Hilfeleistungseinsatz. Beim Lösch- und Hilfeleistungseinsatz war die Lage zunächst unbekannt, wobei die Erkundung durch den Gruppenführer folgende Lagen ergab: Im Erdgeschoss eines Wohnhauses kommt es zu einem Brand. Eine Person wird vermisst. Nach der Personensuche mit Brandbekämpfung unter Atemschutz macht sich die vermisste Person auf dem rauchfreien Balkon bemerkbar. Da der Rettungsweg über das Treppenhaus unpassierbar ist, muss mit einer Steckleiter über den Balkon ins Obergeschoss eingestiegen werden. Es stellt sich heraus, dass die Person gehunfähig ist und daher mittels Leiterhebel gerettet werden muss. Maximal vorgegebene Zeit: 25 Minuten. Brand in einer Werkstatt: Bei einsetzender Dunkelheit kommt es bei Schweißarbeiten in einer Werkstatt zum Brand eines Pkw. Eine Person liegt verletzt im Eingangsbereich der Werkstatt. Ein im Werkstattbereich stehendes Autogen-Schweißgerät ist gefährdet. Die vorgehende Gruppe muss die Menschenrettung, die Abschirmung des Autogen-Schweißgerätes und die Brandbekämpfung mit Schwerschaum durchführen. Die wirkungsvolle Ausleuchtung der Einsatzstelle und das "Entrauchen" der Brandstelle mittels Lüfter sind weitere Maßnahmen. Maximal vorgegebene Zeit: 17 Minuten. Der Löschbezirk Bergweiler musste mit den zwei Mannschaften beide Ereignisse absolvieren, wobei die Gruppen in beiden Fällen fünf Minuten unter der vorgegebenen Zeit blieben. Zur Vorbereitung brauchten die Floriansjünger aus dem Schaumberger Land vier Monate, wobei drei Mal in der Woche geübt wurde."Besonders hervorheben möchten wir die tolle Organisation, die Fachkompetenz der Wertungsrichter sowie die freundliche und kameradschaftliche Aufnahme in Bachem als Gastmannschaft", so Löschbezirksführer Peter Notar. "Unsere Feuerwehren trainieren hart und beweisen ihre außergewöhnliche Leistungsfähigkeit, die im Ernstfall auch den Bürgern zu Gute käme", gratulierte Bürgermeister Hermann Josef Schmidt. red