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Girls Day 2010: Spannender Tag in der Autowerkstatt

Girls Day 2010: Spannender Tag in der Autowerkstatt

Theley. Am 22. April war Girls Day, was nichts anderes bedeutet, als dass alle Mädchen ab der siebten Klassenstufe, die Lust haben, einmal einen Tag in einem typischen Männerberuf arbeiten können. Ich habe am Girls Day 2010 teilgenommen und kann nur sagen, dass es eine tolle Erfahrung war, die ich nicht mehr missen möchte. Ich besuchte den KFZ-Service-Betrieb Iba in Tholey-Bergweiler

Theley. Am 22. April war Girls Day, was nichts anderes bedeutet, als dass alle Mädchen ab der siebten Klassenstufe, die Lust haben, einmal einen Tag in einem typischen Männerberuf arbeiten können. Ich habe am Girls Day 2010 teilgenommen und kann nur sagen, dass es eine tolle Erfahrung war, die ich nicht mehr missen möchte. Ich besuchte den KFZ-Service-Betrieb Iba in Tholey-Bergweiler. Dort wurde ich von allen Mitarbeitern sehr herzlich empfangen. Dafür, dass ich nur einen Tag im Betrieb gearbeitet habe, durfte ich sehr viel selbstständig mitarbeiten, unter anderem konnte ich bei mehreren Inspektionen und Reifenwechseln "assistieren" - natürlich alles unter strenger Aufsicht meines zugeteilten Meisters Jens Iba. Der Tag war im Vergleich zum Schulalltag sehr anstrengend. Ich hatte eine Acht-Stunden-Schicht und sollte um 8 Uhr morgens anfangen. Meine Mittagspause war von zwölf bis 13 Uhr. Was ich persönlich nicht erwartet hätte, war, dass dort in der Werkstatt penibel auf Sauberkeit geachtet wird. Da fiel ich mit meinem befleckten Pullover und meinen Arbeitshänden komplett aus dem Rahmen. Somit bedeutete das für mich, andauernd zum Waschbecken zu gehen und mir gründlich die Hände zu waschen, denn in dieser Werkstatt gibt es absolut keine verschmutzten Werkzeuge. Nach diesem aufregenden Tag kann ich sagen, dass KFZ-Mechatroniker ein sehr interessanter und abwechslungsreicher Beruf ist.Es ist zwar ein sehr facettenreicher Job, welcher mittlerweile auch durch die moderne Technik sehr unterstützt wird, trotzdem aber kein Beruf für zimperliche Menschen. Denn man muss echt hart mit anpacken und darf auch in einer so sauber und gut organisierten Werkstatt, wie ich eine besuchen durfte, nicht vor Schmutz zurückschrecken. Da ich aus einer Handwerker-Familie stamme, war ich genau in meinem Element. Obwohl es mir sehr gut gefallen hat, bleibe ich meinem Ziel, das Abitur zu machen, treu. Sandra Stullgys, 10a