Gemeinderat Tholey genehmigt Planung für Wohngebiet am Waldstadion

Gemeinderat Tholey : Auf dem alten Hartplatz kann bald gebaut werden

Gemeinderat Tholey genehmigt Entwurf des Bebauungsplanes für das Wohngebiet am Waldstadion in Hasborn-Dautweiler

„Die Hasborner wird es freuen.“ Mit diesen Worten kommentierte der Tholeyer Bürgermeister Hermann Josef Schmidt (CDU) den einstimmigen Beschluss des Gemeinderates, den Entwurf des Bebauungsplanes für ein kleines Wohngebiet am Waldstadion in Hasborn-Dautweiler zu billigen und die weiteren Verfahrensschritte einzuleiten.

Dabei handelt es sich um die nicht mehr benötigte Fläche des Hartplatzes des Sportvereines Rot-Weiß. Der baut ja zurzeit einen Kunstrasenplatz, der im Oktober eingeweiht werden soll, so der Bürgermeister. Das Gelände des Hartplatzes, bisher vom Verein gepachtet, geht ins Eigentum der Gemeinde zurück. Hier können zehn bis elf Bauplätze ausgewiesen werden. Zudem ist Platz für eine barrierefreie Wohnanlage mit etwa zehn bis 15 Wohnungen. Geplant ist auch eine zentrale Nahwärmeversorgung, eine Machbarkeitsstudie ist in Arbeit.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst etwa 1,2 Hektar. Neben dem alten Sportplatz gehört dazu auch ein Großteil der Böschungen. Das neue Baugebiet liegt zwischen den Straßen Am Waldstadion, der Eichenstraße und der Straße Am Wällerchen.

Mit der Schaffung neuer Bauplätze gehe ein lang gehegter Wunsch der Bevölkerung in Erfüllung, erklärte Schmidt. Die Nachfrage sei sehr groß. Ein weiteres Baugebiet mit etwa 15 Grundstücken will die Gemeinde hinter dem Schwesternhaus schaffen. In Tholey wolle man 22 Grundstücke erschließen, in Theley etwa zehn. Die Gemeinde hoffe, dass mit dem neuen Landesentwicklungsplan Siedlung, der im Herbst fertig sein soll, die Möglichkeiten zur Ausweisung von Baugebieten verbessert werden.

Nach der einstimmigen Genehmigung des Rates wird der Bebauungsplanentwurf nun öffentlich ausgelegt, werden Behörden und Träger öffentlicher Belange gehört. Anschließend muss der Rat den B-Plan abschließend genehmigen.

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