Folter-Ausstellung im Theulegium Mit Daumenschrauben zum Geständnis

Tholey · Eine Sonderausstellung im Theulegium gibt einen kleinen Einblick in die Gerichtsbarkeit und den Strafvollzug des Mittelalters.

Die Besucher der Ausstellungseröffnung warfen kritische und neugierige Blicke auf die Instrumente der Folter.

Die Besucher der Ausstellungseröffnung warfen kritische und neugierige Blicke auf die Instrumente der Folter.

Foto: Marion Schmidt

Foltern, prangern, henken, Pest. Das sind Schlagworte, die allein schon neugierig machen. Jeder von uns kennt sie aus dem Geschichtsunterricht, die furchterregenden Schilderungen aus dem Mittelalter. Was Menschen in jener Zeit an Grausamkeiten widerfuhr. Das Museum Theulegium in Tholey erweckt jene Mythen rund um Streckfolter, Menschenverbrennung und Inquisition zum Leben. „Ich möchte sie nicht länger auf die Folter spannen. Treten sie durch den blutroten Vorhang ein in die Kammer des Grauens“, eröffnete Wolfgang Hasler, Vorstandsmitglied des historischen Vereins zur Erforschung des Schaumberger Landes, die Ausstellung.