Flotte Bienen sind emsig

Bergweiler/Sotzweiler. Der von überall her sichtbare Turm auf dem Schaumberg, das Wahrzeichen der Region, gab dem Landfrauenverein Bergweiler/Sotzweiler den Namen. Gegründet im Jahr 1984, hat er heute 96 Mitglieder, die aus allen Dörfern rund um diesen Schaumberg kommen. 17 Jahre lang stand Erika Schneider, die vor 25 Jahren als Vorsitzende gewählt wurde, den Landfrauen vor

Bergweiler/Sotzweiler. Der von überall her sichtbare Turm auf dem Schaumberg, das Wahrzeichen der Region, gab dem Landfrauenverein Bergweiler/Sotzweiler den Namen. Gegründet im Jahr 1984, hat er heute 96 Mitglieder, die aus allen Dörfern rund um diesen Schaumberg kommen. 17 Jahre lang stand Erika Schneider, die vor 25 Jahren als Vorsitzende gewählt wurde, den Landfrauen vor. Ihre umsichtige Art und ihr Talent, auf die Menschen zuzugehen, haben den Verein vorangebracht und ihn nach und nach zu einer beliebten Bildungseinrichtung werden lassen.Der Strukturwandel in der Gesellschaft brachte es mit sich, dass nicht mehr so sehr die Bäuerin in ihrem Berufsstand im Mittelpunkt steht, sondern die Bildung der Frau auf dem Land. "Wir wollen auch auf dem Land offen sein für die moderne Gesellschaft, mit Fremden und Zugezogenen Kontakte knüpfen, sie in die Dorfgemeinschaft integrieren und allen Bürgern viele unterschiedliche Angebote machen", sagte Brigitte Stock als eine der beiden Vorsitzenden - ihre Mitstreiterin ist Elke Michaely - im Gespräch mit der SZ. Das Symbol der Landfrauen von Bergweiler/Sotzweiler ist die "flotte Biene". Sie steht für die Landfrau von heute, für ihre Emsigkeit und ihren Fleiß.Themenschwerpunkte der Vereinsarbeit sind die Familie und die Gesellschaft, die Land- und Hauswirtschaft, Qualifizierungsmaßnahmen für Nachwuchskräfte, Kultur und kreatives Gestalten, Ernährung und Gesundheit, Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie Bildung und Erziehung. Zu den besonderen und von der Bevölkerung jedes Jahr erwarteten Aktionen gehören das Brotbacken auf dem Dorfplatz, die Gestaltung der Bergweiler Nachkirmes, das Backen von Speckwaffeln beim Erntedank auf der Johann-Adams-Mühle und das Waffelbacken bei der Adventsveranstaltung "Unter dem Christbaum" in der Dorfmitte, dieses Jahr wieder am 29. November.Aber auch sonst sind die Landfrauen das Jahr über sichtbar. Sie organisieren den Seniorentag, besuchen Seniorenheime und den Kindergarten. Nach den Büchern "Backrezepte wie bei Muttern" und "Salate, Dip & Co" erscheint noch vor Weihnachten der Band "Soo gudd esse mir em Saarland". Das Motto der Landfrauen: "Gemeinsam leben, gemeinsam lernen, gemeinsam lachen." gtr